Live OP 1: Chirurgische Kombinationstherapie einer fortgeschrittenen Periimplantitis in der ästhetischen Zone

Prof. Dr. Frank Schwarz

Samstag, 10.11.2018 von 14:55 bis 15:55 Uhr
Saal Harmonie

Während die perimplantäre Mukositis reversibel therapiert werden kann, gestaltet sich die Therapie der Periimplantitis häufig komplexer. Adjuvante Therapieverfahren können die größte klinische Effektivität der nichtchirurgischen Therapie, insbesondere bei initialen Läsionen, verbessern. Refraktäre oder fortgeschrittene Läsionen sind derzeit jedoch nur durch chirurgische Therapieverfahren zu kontrollieren. Chirurgisch augmentative Maßnahmen zeigen hierbei die größte klinische Effektifität. In der geplanten Live OP soll eine chirurgischen Kombinationstherapie bei einer fortgeschrittenen Periimplantitis in der ästhetischen Zone dargestellt werden. Das chirurgische Protokoll beinhaltet die nachfolgenden Komponenten: • Dekontamination • Implantatplastik im Bereich vestibulärer/ oral Dehiszenzen sowie bei suprakrestalen Komponenten >1 mm • Augmentation intraossärer Defektkomponenten + Membrantechnik • Simultane Volumenaugmentation (Bindegewebstransplantat oder Kollagenmatrix) zur Prävention postoperativer mukosaler Rezessionen • Lappen-/ Nahttechniken


Prof. Dr. Frank Schwarz
Frankfurt, Deutschland

Lebenslauf:
Frank Schwarz studierte Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes. Nach seinen Weiterbildungsstationen an der dortigen Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung und der Klinik und Poliklinik für MKG Chirurgie der LMU München arbeitete er zuletzt als Universitätsprofessor für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen in der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf.
Neben dem André Schröder Research Prize (2007) erhielt er 2012 den Miller Preis - die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie 2017 den international renommierten Jan Lindhe Award der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg.
Er erhielt zahlreiche Rufe an internationale Universitäten wie z.B. die New York University und die Hong Kong University.
Seit Februar 2018 arbeitet er als Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Carolinum der Goethe Universität in Frankfurt am Main.



Live OP 2: Live-on-tape Einspieler zur Mesh Entfernung mit Statement

Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas

Samstag, 10.11.2018 von 15:55 bis 16:15 Uhr
Saal Harmonie


Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Mainz, Deutschland

Lebenslauf:
1968 Geburt
1986 - 1996 Studium der Medizin und Zahnmedizin in Frankfurt, Saarbrücken und Zürich
1993 Promotion Zahnmedizin
1997 Promotion Medizin, ausgezeichnet mit dem Promotionsstipendium der Paul Ehrlich Gesellschaft für Chemotherapie
seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsklinik Mainz, Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dr. W. Wagner
2001 Facharzt für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie
2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Koordinierungszentrum für klinische Studien (KKS Mainz)
2004 Habilitation und Venia legendi im Fach Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
2004 ITI Fellow & Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
2005 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
2006 Preis der Lehre des Fachbereichs Medizin, Universität Mainz
2009 Ruf auf die W2 Professur für MKG Chirurgie in Mainz

Über 100 Publikationen in wiss. Zeitschriften mit den Forschungsschwerpunkten:
Implantologie, Infektiologie, Onkologie/Rehabilitation,
klinische Studien (GCP)

Position:
Leitender Oberarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz

Quintessenz Verlags-GmbH  ·  Ifenpfad 2-4  ·  12107 Berlin  ·  Tel.: 030/76180-5  ·  E-Mail: info@quintessenz.de