Deutscher Zahnärztetag 2018 - Referenten

Referenten

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A
Dr. Karl-Ludwig Ackermann
Filderstadt, Deutschland

Lebenslauf:
seit 1976 Zahnarzt
seit 1978 Klinische und wissenschaftliche Tätigkeit in der Implantologie
seit 1983 Fachzahnarzt für Oralchirurgie; Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und Implantatprothetik; Spezialist für Parodontologie (EDA)
2000 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)
2004 Gastprofessor der Nippon Dental University Niigata
2005 Lehrbeauftragter für Implantatprothetik und Ästhetische Zahnheilkunde an der Steinbeis-Hochschule Berlin
2007 Mitglied im Redaktionsausschuss der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI)
2009 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde(DGZMK)
2011 Ehrenmitglied im Societas Implantologica Bohemica
seit 2016 Dozent an der praxisHochschule Köln
Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Mainz, Deutschland

Lebenslauf:
1968 Geburt
1986 - 1996 Studium der Medizin und Zahnmedizin in Frankfurt, Saarbrücken und Zürich
1993 Promotion Zahnmedizin
1997 Promotion Medizin, ausgezeichnet mit dem Promotionsstipendium der Paul Ehrlich Gesellschaft für Chemotherapie
seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsklinik Mainz, Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dr. W. Wagner
2001 Facharzt für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie
2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Koordinierungszentrum für klinische Studien (KKS Mainz)
2004 Habilitation und Venia legendi im Fach Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
2004 ITI Fellow & Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
2005 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
2006 Preis der Lehre des Fachbereichs Medizin, Universität Mainz
2009 Ruf auf die W2 Professur für MKG Chirurgie in Mainz

Über 100 Publikationen in wiss. Zeitschriften mit den Forschungsschwerpunkten:
Implantologie, Infektiologie, Onkologie/Rehabilitation,
klinische Studien (GCP)

Position:
Leitender Oberarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz
Im Rahmen einer Live-Op anlässlich des Zahnärztetages 2018 wurde ein komplexer Frontzahndefekt mit vertikalem und horizontalem Defizit mittels individuellem, 3-D-gedrucktem Titangitter aufgebaut. Nun soll das Ergebnis und der weitere Verlauf dieser schwierigen Situation im Rahmen einer weiteren Live-Op dargestellt werden. Hierbei wird Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas zuerst "Live on Tape" die Entfernung des Titangitters sowie die Weichgewebekonditionierung kommentieren und dann im Anschluss die Insertion der Implantate in das aufgebaute Knochenlager durchführen.

B
Dr. Dr. Greta Barbe
Köln, Deutschland

Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:30
Erfolg oder Misserfolg? - Wie würden Sie entscheiden?
Tobias Bauer
Singen, Deutschland

Lebenslauf:
1986 - 1992 Studium Zahnmedizin in Heidelberg
1990 Gründung Dentjournal
1996 Niederlassung in Singen, Baden-Württemberg
2001 - 2008 President Young Dentists Worldwide (YDW)
2002 Leitung Voluntary Work Abroad Programm der YDW
2003 - 2008 Mitglied im FDI Education Comittee für die YDW
2010 bis heute Teilnahme an Hilfseinsätzen in Haiti und der Dominikanischen Republik
2011 Teilnahme am UN-Trainingscamp für Einsatzkräfte in Krisenregionen
2013 Gründung Dental International Aid Networking Organisation (DIANO)
2014 bis heute Organisation von Volunteercamps in Haiti und der Dominikanischen Republik
Samstag, 10.11.2018, 13:00 - 13:30
Hilfsprojekte und Famulaturen - Wie packe ich's an?
Dr. Marco Baz-Bartels
Frankfurt

Samstag, 10.11.2018, 10:30 - 11:10
Kinderschutz- Das geht uns alle an
Prof. Dr. Christoph Benz
Deutschland

Lebenslauf:
1983 Staatsexamen in Göttingen
1990 Oberarzt
1990 Habilitation
1996 Ernennung zum Professor
2003 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin
2005 Deutscher Präventionspreis
2005 Wrigley-Prophylaxepreis
2010 Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer
2011 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer
Mitbegründer von "Teamwerk - Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen"

120 Publikationen, darunter 19 Bücher und Buchbeiträge
Samstag, 10.11.2018, 14:10 - 14:40
Praxisgründung - ganz einfach
Dr. Dirk Bleiel
Rheinbreitbach, Deutschland

Lebenslauf:
1991 Staatsexamen an Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn
1991 Zahnarzt an der Zahn-, Mund- und Kieferklinik der Universität Köln, Abteilung für zahnärztliche Prothetik , Prof. Dr. W. Niedermeier
1993 Stabsarzt der Bundeswehr in Köln
1994 Zahnarzt in der MKG-Praxis -plastische Operationen- Dr. Dr. L. A. Rivas, Bonn
seit 1995 niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau Dr. Pia Bleiel, in Rheinbreitbach
2008 Curriculum Alterszahnmedizin und Pflege der APW und der DGAZ
Initialisierung des Projektes Hauszahnarzt , mobile Zahnmedizin für pflegebedürftige Menschen
2009 Mitarbeit Runder Tisch Honorarreform in der geriatrischen Zahnmedizin der DGAZ
Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie
Praxismerkmal Alterszahnheilkunde der Landeszahnärztekammer Rheinland Pfalz
2010 Spezialist für Seniorenzahnmedizn der DGAZ
2011 Vorstandsmitglied der DGAZ
Leitung Curriculum Alterszahnmedizin für ZFA der APW
2012 wissenschaftliche Leitung 22. Jahrestagung der DGAZ
Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:30
Erfolg oder Misserfolg? - Wie würden Sie entscheiden?
Martin Boost
Deutschland

Lebenslauf:
seit 2007 Zulassung als Rechtsanwalt
2008 - 2009 Rechtsanwalt in mittelständischer Kanzlei
seit 2010 Justitiar der Landeszahnärztekammer Hessen
Samstag, 10.11.2018, 16:00 - 16:30
Juristisches Grundwissen für den Berufsstart

D
Sybille David-Hebgen
Frankfurt (Main), Deutschland

Lebenslauf:
Sybille David ist die Entwicklerin des Praxisknigge-Konzepts und die renommierteste
Praxisknigge-Expertin der Dentalbranche
Das Buch "Der Praxisknigge" ist 2012 im Quintessenz-Verlag erschienen
Zahlreiche Fachpublikationen zu den Themen Praxisknigge, Führungsknigge, Kommunikationsknigge, Beratungsknigge
Das Konzept "Der Praxisknigge" ist die erste Servicenorm der Dentalbranche.
Seminare und Vorträge für namhafte Veranstalter, wie z.b. Quintessenz-Verlag, Zahnärztekammern ( z.B. ZÄK Hessen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz)Straumann, Haranni-Academie, zahnärztliche Qualitätszirkel, Verbände und Fortbildungseinrichtungen
Kontakt:
www.praxis-knigge.de
www.sybille-david.de
Samstag, 10.11.2018, 09:00 - 11:00
WS 10 |"Frust" vermeiden mit dem "Praxisknigge" - Wie entstehen Störungen in der Beziehung Patient - Praxis?
Dr. Andreas Dehler

Lebenslauf:
1960 geb.
1989 Staatsexamen, Philipps-Universität Marburg
1990 Niederlassung in väterlicher Praxis Zahnarzt Berthold Dehler
1991 Promotion zum Dr. med. dent.
1992 Laserschutzbeauftragter
1994 Mitglied des Landesvorstandes des FVDZ stellv. Landesvorsitzender
1998 Mitglied der DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde)
2003 Kammerzertifikat Fortbildung "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH)
2004 Tätigkeitsschwerpunkt "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH)
2004 Mitglied des Vorstandes der LZKH, Referent für Praxisführung
seit 2004 umfangreiche Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen Themen: Qualitätsmanagement, Praxis-Hygiene, Validierung, Medizinproduktegesetz
2005 Mitglied der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)
2005 Durchführung Pilotprojekt "Hygiene in der Zahnarztpraxis" Frankfurt am Main und Veröffentlichung
2005 Mitglied des Ausschusses "Berufsausübung" der Bundeszahnärztekammer
2006 Mitglied der FDI (Federation Dentaire International)
2006 - 2016 Begleitung zahlreicher Praxisbegehungen in Hessen
2007 Ehrenamtlicher Richter am Hessischen Finanzgericht Kassel
2007 Mitglied des DIN-Normungsausschuss Na-MED
2008 - 2013 Organisation und Durchführung Hygieneprojekt Hessen
2010 Verfasser Kompendium "Anpassung der Sachkenntnisse - Aufbereitung von Medizinprodukten"
2010 Referent der Fortbildung des Praxispersonals zur Anpassung der Sachkenntnisse / Sachkunde
2015 Verfasser Band 5 der Schriftenreihe der LZKH "Checkliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen - Kommentar der Landeszahnärztekammer Hessen"
Freitag, 09.11.2018, 11:30 - 13:30
WS 04 | Hygiene: Hier darf es keinen Misserfolg geben - Auch wenn eine Praxisbegehung ansteht!
Ingmar Dobberstein
Deutschland

Samstag, 10.11.2018, 14:00 - 14:10
Begrüßung & Eröffnung
Samstag, 10.11.2018, 16:30 - 17:00
Sei kein Lemming - Berufsbild mitgestalten - Wie willst du morgen arbeiten und leben?
Dr. Heike Dyrna

Samstag, 10.11.2018, 11:30 - 13:30
WS 13 | Verlust vermeiden durch fehlerhafte Dokumentation in der Karteikarte - Worauf kommt es an?

E
Dr. Thomas Eger
Koblenz, Deutschland

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung als mögliche Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse. Hierzu können z. B. zählen: Das Erleben von körperlicher und sexualisierter Gewalt, auch in der Kindheit, Vergewaltigung, gewalttätige Angriffe auf die eigene Person, Entführung, Geiselnahme, Terroranschlag, Krieg, Kriegsgefangenschaft, politische Haft, Folterung, Gefangenschaft in einem Konzentrationslager, Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen, Unfälle oder die Diagnose einer lebens-bedrohlichen Krankheit, die an der eigenen Person, aber auch an anderen Personen erlebt werden können. Die Lebenszeitprävalenz für PTBS in der Allgemeinbevölkerung liegt in Deutschland nach einer Darstellung zwischen 1,5 Prozent und 2,3 Prozent (AWMF 2016).
Die Symptome der PTBS verlaufen meist in 3 Phasen:
1. Wiedererinnerung (Intrusion): Wiederholte aufdrängende Erinnerung oder Wiederinszenierungen der Ereignisse in Gedächtnis (Nachhallerinnerungen, flashbacks), Tagträumen oder Träumen.
2. Erhöhtes Erregungsniveau: Zustand erhöhter vegetativer Übererregbarkeit mit Vigilanzsteigerung,
übermäßiger Schreckhaftigkeit und Schlaflosigkeit.
3. Rückzug (Konstriktion): Andauerndes Gefühl von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit, Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit gegenüber anderen Menschen, Anhedonie
Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen können,
Angst und Depressionen mit Suizidgedanken, Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum
akute Ausbrüche von Angst, Panik, Aggression ausgelöst durch Erinnerung / Wiederholung des Traumas, sog. Triggern.
Zahnmedizinische Symptome stationärer PTBS-Patienten nach militärischen Einsätzen umfassen mehrheitlich schmerzhafte Kiefergelenks- und Kaumuskulaturbefunde, eine deutlich eingeschränkte Mundöffnung und ausgeprägte Attritionen von mehr als 1/3 der Kronenhöhe.
Bezogen auf einen Auslandseinsatz könnte das bedeuten, dass in dieser Weise Betroffene nicht in der Lage sind, Entspannungsphasen auch als solche zu nutzen und das selbst nicht bemerken, so dass die Grenze der Überforderung bereits bei wenigen Auslandseinsätzen erreicht wird und das Risiko für eine PTBS steigt.
Während im Jahr 2000 die Anzahl der stationären Patientinnen mit PTBS bei 2.697 und der Patienten bei 1.192 lag, waren es im Jahr 2014 8.679 Patientinnen und 3.456 Patienten (GKV-Spitzenverband 2016). Der Deutsche Bundestag hat sich im Rahmen einer öffentlichen Anhörung zum Thema Suizidprävention im Oktober 2015 auch mit der Frage zu den Gründen eines Suizids befasst. Dabei wurde von verschiedenen Sachverständigen die Problematik der psychischen Situation, im Zusammenhang mit Flüchtlingen auch vor dem Hintergrund von Traumatisierung und PTBS-Häufigkeiten von über 20% angesprochen.

Resümee
1. Bei der Diagnostik und Begutachtung der PTBS müssen die diagnostischen Kriterien sorgfältig geprüft werden.
2. Dabei müssen die subjektive Beschwerdeschilderung von Probanden und der von der Ärztin bzw. dem Arzt erhobene psychopathologischer Befund strikt voneinander getrennt werden.
3. Es gibt keine empirischen Belege dafür, dass die Symptomatik einer PTBS häufiger
simuliert wird, als andere psychische Störungen.
4. Geht man nun davon aus, dass die Form der pathologischen Stressverarbeitung in Form von Bruxismus bereits vor dem Auslandseinsatz bestand, dann könnte das bedeuten, dass noch nicht als krankhaft erlebte aber dennoch feststellbare Störungen und Befunde in Form von tolerablen Bewegungseinschränkungen, Kiefergelenkknacken oder Attritionen als Screening vor stressigen Einsätzen zu nutzen wären, um bei entsprechendem Verdacht zur Vermeidung folgenschwerer psychischer Erkrankungen ein Stressbewältigungstraining frühzeitig anzubieten.
Dr. Peter Engel

Freitag, 09.11.2018, 08:30 - 09:00
Kongresseröffnung
Prof. Dr. Norbert Enkling
Kreuztal

Unbehagen, aber auch Angst vor der Zahnbehandlung sind ein weit verbreitetes Phänomen in der Bevölkerung. Sehr ängstliche Patienten vermeiden die Zahnbehandlung fast vollständig. Dies führt häufig zu einer desolaten Mundgesundheit; die Lebensqualität und auch das Selbstwertgefühl sind beeinträchtig. Angst ist jedoch nicht gleich Angst und eine Differenzierung nach Ausmaß und Ursache des Gefühls ist notwendig. Verschiedene Behandlungskonzepte der Angst selbst, aber auch Techniken, um die Behandelbarkeit des Patienten zu ermöglichen, sind beschrieben und werden regelmäßig angewendet. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch Unterschiede hinsichtlich des Behandlungserfolges. Der AKPP hat daher eine S3 Leitlinie zur Thematik "Zahnbehandlungsangst beim Erwachsenen" zusammen mit den führenden zahnärztlichen Gesellschaften sowie Psychologen, Psychiatern und Anästhesisten erarbeitet. Das Konsensusmeeting zur Leitlinie fand im März 2018 statt: Zahnbehandlungsangst mit Krankheitswert wird von Zahnbehandlungsangst ohne Krankheitswert unterschieden. Zur Therapie der Zahnbehandlungsangst mit Krankheitswert ist die erste Wahl eine abgestimmte kognitive Verhaltenstherapie. Die kurzfristige zahnärztliche Behandlungsfähigkeit wird durch die orale Gabe eines Benzodiazepins (Midazolam) erzielt. In Ausnahmefällen kann die Behandlung unter Vollnarkose indiziert sein. Aufgrund fehlender Evidenz wird der Einsatz einer Hypnose nicht empfohlen. Die Ergebnisse der S3 Leitlinie werden im Vortrag vorgestellt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

F
Dr. Susanne Fath
Berlin, Deutschland

Samstag, 10.11.2018, 14:00 - 14:10
Begrüßung & Eröffnung
Prof. Dr. Stefan Fickl
Würzburg, Deutschland

Lebenslauf:
Prof. Fickl ist stellvertretender Vorsitzender der APW, Mitglied des Junior Committees der EAO, im Beirat zahlreicher Fachzeitschriften, Referent auf nationaler und internationaler Ebene in den Bereichen Implantologie und Parodontologie, sowie Verfasser von zahlreichen internationalen Publikationen und Buchbeiträgen.
1998 - 2003 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
2004 Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg
2004 - 2007 Postgraduiertenprogramm zum Spezialisten für Parodontologie bei Dres. Bolz, Wachtel, Hürzeler, Zuhr
seit 2007 Spezialist für Parodontologie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
seit 2007 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
2007 - 2009 Clinical Assistant Professor am Department of Periodontology and Implant Dentistry (Direktor: Dr. D. Tarnow), New York University, New York
2008 NYU International Fellowship Award (BIOMET 3i)
2008 Implantatforschungspreis der DGP
2009 - 2017 Oberarzt an der Abteilung für Parodontologie (Leiter: Prof. Dr. U. Schlagenhauf) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
2011 Habilitation und Erteilung der Venia legendi an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg PD Dr. Fickl ist stellvertretender Vorsitzender der APW, Mitglied des Junior Committees der EAO, im Beirat zahlreicher Fachzeitschriften, Referent auf nationaler und internationaler Ebene in den Bereichen Implantologie und Parodontologie, sowie Verfasser von über 50 Publikationen und Buchbeiträgen.
2016 Fellow des ITI
2017 außerplanmäßiger Professor (APL-Professur) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
seit 2018 in privater Praxis in Fürth niedergelassen
2018
Parodontale Erkrankungen sind hoch prävalent. Auf der anderen Seite sind gerade schwere Parodontitisfälle schwierig zu therapieren und auch die Prognosestellung ist kompliziert in diesen Fällen. Insbesondere wenn chirurgische Eingriffe ins Spiel kommen, ist das Ergebnis von vielen Faktoren abhängig, die bei Nichtbeachtung einen Misserfolg bedingen können. Auch im Bereich der plastischen Parodontalchirurgie können kleine Fehler zu großen Problemen führen und das ganze Therapieergebnis gefährden. Ziel dieses Vortrages ist das Aufzeigen von risikobehafteten Vorgehen in der Parodontologie und das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten.
Dr. Michael Frank
Frankfurt (Main), Deutschland

Lebenslauf:
• Studium in Marburg und Gießen
• Promotion (Klinik Innere Medizin, Prof. Lasch) und mehrjährige Assistententätigkeit Universität Gießen
seit 1985 Berufsausübungsgemeinschaft in Lampertheim, Schwerpunkt: Oralchi-rurgie, Implantologie, Parodontologie
seit 1987 verschiedene standespolitische Ämter auf Landes- und Bundesebene
seit 1992 zunächst Mitglied im Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen
seit 1997 Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen und Mitglied im Bundesvorstand der Bundeszahnärztekammer

• Vorsitzender / Mitglied diverser Ausschüsse der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) u.a. Ausschuss Europa, Fort- und Weiterbildung, Qualität u. Leitlinien
seit 2008 - 2011 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, dort verantwortlich u. a. für Fort- und Weiterbildung, sowie Qualität und Leitlinien in der Zahnmedizin

• Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Quintessenz-Verlages Berlin

• Autor und Mitherausgeber des 2-bändigen Weißbuches ZahnMedizin 2007, Int. Quintessenz-Verlag Berlin

• Langjähriger Organisator und verantwortlicher Leiter des Europäischen Forums Zahnmedizin in Frankfurt
seit 2010 im Kongress-Komitee mitverantwortlich für die jährliche Organisation des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt
Freitag, 09.11.2018, 08:30 - 09:00
Kongresseröffnung
Dr. Rene Franzen
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
2001 - 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Diplom-Physiker) am Universitätsklinikum der RWTH Aachen
2011 Head of Preclinical Research and Education an der AALZ Aachen Dental Laser Center GmbH
2011 Gastwissenschaftler am Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 09:45
Grundlagen des zahnmedizinischen Lasereinsatzes

G
PD Dr. Dr. Christiane Gleissner
Reichelsheim Wetterau, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1986 Studium der Humanmedizin (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
1985 - 1989 Studium der Zahnmedizin (JoGU Mainz)
1987 Approbation als Ärztin
1989 Approbation als Zahnärztin
seit 1989 Wissenschaftliche Assistentin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universitätsmedizin Mainz (Dir.: Univ.Prof. Dr. B. Willershausen)
seit 1989 Klinische und wissenschaftliche Hauptarbeitsgebiete: Parodontologie, Endodontie, restaurative Zahnheilkunde Geschlechterspezifische ZahnMedizin, Karies- u. Parodontitisrisikodiagnostik
1992 Promotion zum Doktor der Medizin
1993 Promotion zum Doktor der Zahnmedizin
2005 Habilitation und Venia legendi für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
seit 2007 Direktorin des ZMF-Institutes der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz
seit 2008 Niederlassung als Zahnärztin in einer Gemeinschaftspraxis (Praxis Gleissner & Kollegen) in Reichelsheim / Wetterau
seit 2010 Vizepräsidentin des Dentista Club e.V. - Verband der Zahnärztinnen
seit 2011 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGGZ)
Freitag, 09.11.2018, 11:30 - 13:30
WS 05 | Erfolgreiche Prävention - auch in schwierigen Fällen - Von der Anamnese über die Gesprächsführung bis zum Risikomanagement
Samstag, 10.11.2018, 15:20 - 16:00
Familiengründung und Zahnarztpraxis: Fragen und Antworten aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht
Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1989 zahnärztliche Prüfung
1990 Magister Artium (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1990 - 1996 Zahnarzt im Universitätszahnklinikum Ulm
1991 Promotion Zahnmedizin
1993 Promotion (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1999 Habilitation in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
2000 Ärztliche Prüfung (Humanmedizin)
2000 - 2005 Privatdozent in Würzburg und Ulm
2000 - 2005 Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis
2001 Promotion (Humanmedizin)
2008 Leitung des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Aachen
2010 Leitung des nationalen "Arbeitskreis Ethik" (AKE) der "Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" (DGZMK).
2012 - 2017 Aktuelle Publikationen: "Ethik in der Zahnmedizin" (Lehrbuch, Quintessenz, 2013); Dental Ethics - Ethik in der Zahnheilkunde (Themenheft der Fachzeitschrift "Ethik in der Medizin", 1/2017)
Das Genfer Ärztegelöbnis kann als die moderne Fassung des "Eids des Hippokrates" gelten. Es fasst die maßgebenden ethischen Prinzipien ärztlichen Handelns gegenüber den Patienten zusammen und gilt - insbesondere im Zeitalter der Globalisierung - als wichtige normative Orientierungshilfe.
Der Weltärztebund hat im Oktober 2017 in Chicago eine umfangreiche Überarbeitung des Genfer Gelöbnisses verabschiedet. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe der Revisionen, referiert und diskutiert die wichtigsten Änderungen im Vergleich.
Bei der Analyse wird deutlich, dass die Patientenautonomie und die Patientenrechte gegenüber der bisherigen Fassung deutlich stärker betont werden. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Vortrag die Frage nach den möglichen Rück- und Auswirkungen auf die Ärzte- und die Zahnärzteschaft und die ärztliche bzw. zahnärztliche (Muster-)Berufsordnung.
Dr. Stefan Grümer M.Sc.
Mülheim, Deutschland

Lebenslauf:
1991 - 1992 Stabsarzt der Bundeswehr in Wetzlar
1992 - 1993 Assistenzzeit in verschiedenen Zahnarztpraxen in Deutschland
1993 - 1998 Gemeinschaftspraxis mit Dr. J. Poth in Essen
1998 - 2010 Niedergelassen in eigener Praxis in Mülheim/Ruhr
seit 2000 zertifizierter Spezialist Implantologie des BDIZ
seit 2008 Master of Science (M.Sc.) Laser Dentistry
2010 - 2011 Lehrtätigkeit als Ass. Professor in der Abteilung für Parodontologie und restaurative Zahnheilkunde an der RAK Medical Health Science University, Ras al Khaimah, VAE
2011 - 2013 Akademischer Mitarbeiter des AALZ, Aachen Dental Education Center auf dem Campus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, verantwortlich für die klinische Ausbildung und Demonstration im Rahmen des Studienganges Master of Science Lasers in Dentistry der RWTH Aachen International Academy
seit 2013 Klinischer Leiter der zahnärztlichen Lehrpraxis an der Theaterstrasse der AICMed in Kooperation mit der Aachen Global Academy der RWTH Aachen

Veröffentlichungen/Vorträge:
Vortragstätigkeit seit 1991 in den Bereichen Laserzahnheilkunde, Implantologie, Parodontologie, Prophylaxe und Praxisorganisation
Verfasser wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, Buchautor

Mitgliedschaften:
seit 1994 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde als Vizepräsident, z.Zt. Schatzmeister der Gesellschaft
seit 2006 Mitglied der WFLD, World Federation of Laser Denistry
seit 2016 Auditor der WFLD
Freitag, 09.11.2018, 11:00 - 11:45
Laser in der Implantologie
Dr. Heinz-Michael Günther
Stegaurach

Lebenslauf:
Studium der Zahnheilkunde in Erlangen
 1976-1980 Assistent an der Kieferchirurgie der Universität Erlangen/Nürnberg und in freier Praxis
 Anerkennung als Sportarzt
 1980 Praxisgründung
 1986-1990 Vorsitzender im Ausschuss für Praxisführung und Umweltfragen der Bayerischen Landeszahn-ärztekammer
 1994-1998 Vorsitzender im Ausschuss Betriebswirtschaft, Praxisführung und Ökologie der Bayerischen Landeszahnärztekammer
 Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Zahnheilkunde; speziell Vorträge, Kurse und Seminare zum Thema Praxisführung ( Management, Ergonomie, Hygiene)
 Fortbildungsreferent für den ZBV Oberfranken 1998-2002
 Gründer und Leiter des zahnärztlichen Qualitätszirkels Bamberg
 Initiator der Fortbildung "Humanmedizin trifft Zahnmedizin"

Mitglied in folgenden Fachgesellschaften:
APW Akademie Praxis und Wissenschaft, IUZ-Absolvent
AGEZ Arbeitsgemeinschaft Ergonomie und Zahnheilkunde
ESDE European Society Dental Ergonomics
IGPM Internationale Gesellschaft für Präventivmedizin (Vizepräsident)
Voraussetzung für eine effiziente Behandlung unserer Patienten auch im Sinne der Ergono-mie sind drei Säulen:

- Zahnarzt und Team
- Ausstattung, Einrichtung, Ambiente
- Benefits; Zeitschriften, Getränke, Telefonkontakte, Blumen, Dekoration etc.

Mein Motto: Der Beruf sollte mehr als ein Job - Berufung - sein, aber auch "Spaß" machen. Als selbstständiger Zahnarzt ist eine Bestellpraxis unabdingbar. Im Laufe der Zeit bemüht man sich um ein Patientenklientel, das persönlich zu einem passt, und die soliden finanziellen Grundlagen schafft, um sich selbst verwirklichen zu können.

Am Beispiel der eigenen Praxis wird deutlich gemacht, welche Maßnahmen dazu dienen, den Patienten optimal zu betreuen. Gut betreute Patienten sind weniger ängstlich, verschlossen und verspannt.
Der Vorteil für uns Ärzte: wir haben weniger Stress, und können unsere ergonomischen Mög-lichkeiten ausschöpfen.
Darüber hinaus sichert eine solche Behandlung auch den Erfolg im Sinne der weiteren Pati-entenakquise und des finanziellen Erfolges.

Fazit: Mit Patienten, die entspannter, weniger ängstlich aber aufgeklärt sind, können wir bes-ser arbeiten. Dies ist erstrebenswert, weil wir weniger Stress und Belastung haben (Blutdruck, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, usw.). Wir erhalten uns unsere Gesundheit und er-arbeiten uns finanzielle Freiheit.
Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1983 - 1989 Studium der Zahnmedizin an der RWTH Aachen
1988 - 1992 Promotion zum Dr. med. dent. an der Klinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
1990 - 1998 Habilitation am Universitätsklinikum der RWTH Aachen mit dem Thema "Die Integration des Lasers in die Behandlung endodontischer Erkrankungen"
1992 - 1995 Master Degree of "Nd-YAG-Laser in Dentistry" an der UCSF (University California San Fransisco), USA
seit 2003 apl Professor an der RWTH Aachen University
seit 2004 Wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry" an der RWTH Aachen MSc. in Laser Dentistry
seit 2005 Assoc. Editor in "Journal of Lasers in Medical Science", Springer, London UK
2005 - 2015 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL
2008 - 2010 President World Federation for Laser Dentistry
seit 2010 CEO Chief Executive Officer World Federation for Laser Dentistry WFLD
seit 2012 Ehrenpräsident der World Federation for Laser Dentistry WFLD
Freitag, 09.11.2018, 09:45 - 10:30
Laserunterstützte Periimplantitistherapie- eine mögliche Alternative?

H
Christian Henrici
Damp, Deutschland

Lebenslauf:
Christian Henrici, Jahrgang 1981, ist verheirateter Familienvater und lebt auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein. Seit 2006 ist er Mitbegründer und Geschäftsführer der OPTI Zahnarztberatung GmbH. Zuvor war er für die DAMPSOFT Software Vertrieb GmbH u. a. als Assistent der Geschäftsführung tätig. Als weitere berufliche Stationen ist die Tätigkeit als Projektmanager in einem Unternehmen in Atlanta, USA, und die Ausbildung zum Bankkaufmann zu erwähnen. Bei der Ausbildung zum "Betriebswirt der Zahnmedizin", dem Managementlehrgang für Zahnärzte der Westerburger Gesellschaft, ist Christian Henrici Lehrbeauftragter und als Referent für Controlling und Businessplanung berufen. Als Autor verlegte der Quintessenz-Verlag Ende 2012 sein Bestsellerbuch "Wer braucht schon gutes Personal? - Erfolgreich Führen in der Zahnarztpraxis". Christian Henrici schreibt regelmäßig Fachbeiträge zu den Themen Betriebswirtschaft, Organisation und Führung & Personal in der Zahnarztpraxis.
Neben der reinen Behandlungsqualität ist der langfristige Erfolg der Zahnarztpraxis vor allem von einem Faktor abhängig: motiviertem und engagiertem Personal. Nur selten werden diese beiden Punkte jedoch in einem Atemzug genannt.

Dabei hat ein funktionierendes Team einen entscheidenden Einfluss auf die Behandlungsqua-lität - für Patienten und Behandler. Denn nur durch eine reibungslose Kommunikation vor, während und nach der Behandlung kann ein optimales Ergebnis sichergestellt werden. Opti-mal im Sinne der Wirtschaftlichkeit der Praxis, der Gesundheit und Ästhetik des Patienten und des ergonomischen Behandlungsablaufs des Arztes.

Wie eine zielgerichtete Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit zur Optimierung der Be-handlungsabläufe beitragen kann, vermittelt Ihnen mit Christian Henrici ein absoluter Fachex-perte.
Prof. Dr. Katrin Hertrampf MPH
Kiel, Deutschland

Lebenslauf:
1988 - 1994 Studium der Zahnmedizin und Approbation, Philipps-Universität Marburg
1996 - 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Klink für Zahnärztliche Propädeutik und Kiefer-Gesichts-Prothetik im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Philipps-Universität Marburg
1997 Promotion zum Dr. med. dent
2000 - 2001 Berufsbegleitende Teilnahme an dem Studienprogramm "Klinische Evaluation"
2002 Ernennung zur Oberärztin
2002 - 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Oberärztin (int.) in der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich, Schweiz
2004 - 2006 Studium "Master of Public Health" in englischer Sprache an der Universität für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
2007 - 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel
2011 Verleihung des Jahrespreises 2009/2010 des Konrad-Morgenroth-Fördergesellschaft e.V.
2012 Verleihung der Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2013 Förderpreis der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals
2014 Professur für "Prävention und Versorgung in der Zahnheilkunde" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medizinische Fakultät, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Weiteres:
Mitglied der nationalen Expertengruppe der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie
Arbeitsgruppenleiterin AP "Prävention und Gesundheitsförderung" des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahnmedizin
Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe Zahnmedizin der Nationalen Kohorte (P 13)
Chair "special interest group oral cancer" der European Association of Dental Public Health
Trotz der Relevanz ethischer Fragestellungen erfolgte bisher keine strukturierte Integration ethischer Lehrinhalte in das zahnmedizinische Curriculum. Vor diesem Hintergrund wurde in Kiel eine Bedarfsanalyse mit Studierenden der Zahnmedizin durchgeführt. Ziel war die Evaluation studentischer Einstellungen zu ethischen Fragestellungen im Lichte ihrer Patientenbehandlung.
Hierzu wurden Studierende des 6. und 10. Fachsemesters rekrutiert (n = 12 bzw. n = 11). Es wurde ein exploratives, qualitatives Studiendesign mit Leitfadeninterviews gewählt. Die Gesprächsdimensionen umfassten u.a. allgemeine Einstellungen, Erfahrung zu ethischen Fragen, Definitionen und Erwartungen an Lehrinhalte und -methoden. Nach Transkription der Audio-Dateien erfolgte eine qualitative Inhaltsanalyse.
Kein Studierender konnte eine ethische Fragestellung mit Bezug zu eigenen Ereignissen und Erfahrungen (privat/Studium) erläutern. Fragen zu Definitionen konnten mehrheitlich nicht beantwortet werden. Die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen wurde ausschließlich mit der eigenen Patientenbehandlung begründet.
Die Studie zeigte als Hauptproblem ein fehlendes ethisches Basiswissen auf. Stattdessen wurde durchlebte Betroffenheit, ausgelöste Hilfslosigkeit und eine allgemeine Überforderung im Umgang mit entsprechenden Situationen geschildert. Die Ergebnisse legen nahe, dass ethische Grundlagen vor der Patientenbehandlung gelehrt werden sollten. Dabei ist eine Verknüpfung mit klinischen Sachverhalten und Fallvignetten zu empfehlen.

V
Dr. MSc Juliane von Hoyningen-Huene
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
2002 Dental Technician, HWK Münster, Germany
2007 Dentistry Graduation University of Leipzig, Germany
2015 M.Sc. Functional Analysis and -therapy, University of Greifswald, Germany
2016 Certified for dental hypnosis by the German Association for Dental Hypnosis (DGZH)
2018 Dr. med. dent. University of Leipzig, Germany
Member of Gender Dentistry International (GDI), DGfAN, DGZH, Berliner Hilfswerk, Dentista Association

- 2007-2010 Board Member/Past President of the International Association of Dental Students (IADS)
- 2011-2015 Communication Officer of Young Dentists Worldwide
- Since 2011 Board Member of the Berlin Dental Chamber (ZÄK Berlin), responsible for post graduate education and specialization
- Since 2015 Vice President of Dentista/Women Dentists Germany Association
- Since 2016 Board Member of Women Dentists Worldwide (WDW), section of the World Dental Federation (FDI)
- Employed dentist at Dr. Elio Adler, Berlin
Samstag, 10.11.2018, 16:30 - 17:00
Sei kein Lemming - Berufsbild mitgestalten - Wie willst du morgen arbeiten und leben?

I
Dr. Bruno Imhoff
Köln, Deutschland

Lebenslauf:
seit 1996 Niederlassung in Köln
seit 2008 Vorträge zum Thema Funktionslehre und orofazialer Schmerz
2009 Tagungsbestpreis der DGFDT "bestes Poster"
2010 Ernennung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)
2011 Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis"
seit 2011 Leitung Forschungsprojekt zur Versorgung von CMD Patienten (STING)
seit 2012 Beirat im Vorstand der DGDFT
2014 Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis"
2016 Alex-Motsch-Preis der DGFDT "bester wissenschaftlicher Fachartikel aus der Praxis"
Freitag, 09.11.2018, 12:00 - 12:45
Misserfolge aus Sicht der Funktionsdiagnostik und -therapie

J
Dr. Steffani Janko
Frankfurt (Main), Deutschland

Lebenslauf:
1994 Examen und Approbation im Studiengang Zahnmedizin, Frankfurt am Main
seit 1994 Zahnärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
seit 2007 Leitung der Kiefergelenk-Ambulanz am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
seit 2014 Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)
Mitarbeit bei der Untersuchung und Behandlung von CMD-Patienten:

Erkrankungen des craniomandibulären Systems zeigen oft eine Vielfalt an Symptomatiken, von Schmerzen über Gelenkgeräusche bis hin zu Einschränkungen der Mundöffnung. Die Beschwerdeschilderungen von betroffenen Patienten sind häufig vage, abschweifend und sehr emotional. Insbesondere eine strukturierte Anamneseführung sowie eine exakte und vollständige Befunderhebung sind unerlässlich und geben wertvolle Hinweise über die Persönlichkeit und das Beschwerdebild der Betroffenen.

Voraussetzung zum Verständnis von Kiefergelenkerkrankungen sind gute Kenntnisse der Anatomie und der physiologischen Bewegungsabläufe.

In dem Kurs werden vermittelt:
- Anschauliche, leicht verständliche Anatomie des Kiefergelenks
- Physiologische und krankhafte Bewegungsabläufe des Kiefergelenks
- Tipps für die Gesprächsführung mit CMD-Patienten
- Erkennen einer psychosomatischen Miterkrankung und entsprechendes Anpassen der Gesprächsführung
- Assistenz beim CMD-Kurzscreening und bei der Funktionsanalyse
- Tipps zur übersichtlichen Befunddokumentation auf dem Funktionsstatus-Formular der DGZMK
- Anleitung zum Ausfüllen der Heilmittelverordnung
Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc
Köln, Deutschland

Lebenslauf:
1997 Approbation
1998 - 2005 Praktische Tätigkeit, Berlin
2005 Promotion (Dr. med. dent.)
2005 Master of Science (MSc.)
2005 - 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin), Universität Witten/Herdecke
2008 Ernennung zum Oberarzt
2010 Habilitation und Venia legendi
2010 - 2013 Leiter der Abteilung für Präklinische Zahnmedizin, Universität Witten/Herdecke
seit 2013 Wissenschaftlicher Direktor, Institut der Deutschen Zahnärzte
2017 Ernennung zum apl. Professor

K
Dr. Ana Elisa Kauling
München, Deutschland

ZIELE: Untersuchung der Passgenauigkeit von CAD/CAM-Lithiumdisilikat-Kronen, welche auf Grundlage verschiedener Digitalisierungsverfahren hergestellt wurden. Die Nullhypothesen lauteten, dass die Digitalisierungsverfahren zu keinen Unterschieden bzgl. der Genauigkeit der Modelldatensätze, sowie bzgl. der Randpassung der produzierten Lithiumdisilikat-Kronen (IPS e.max CAD) führen.
MATERIAL UND METHODEN: Ein Metallmodell mit einem Molaren als Präparation wurde folgendermaßen digitalisiert (N = 12 pro Gruppe): IOS = Direkte Digitalisierung mittels Intraoralscanner (CS3600), DVT1 = Digitale Volumentomographie (CS9300) der konventionellen Abformung, DVT2 = Digitale Volumentomographie (CS8100) der konventionellen Abformung und EOS = Indirekte Digitalisierung des Gipsmodells nach konventioneller Abformung (CeramillMap400). Die Genauigkeit aller Modelldatensätze wurde in Bezug auf einen vorher generierten Referenzdatensatz durch Best-fit-Überlagerung bewertet. Die Randpassung der produzierten Lithiumdisilikat-Kronen wurde anhand der Replika-Technik bewertet. Unterschiede in der Genauigkeit der Modelldatensätze wurden mittels Mann-Whitney-U-Test bestimmt, während die Unterschiede in der Passgenauigkeit mittels einfaktorieller Varianzanalyse und Scheffé Post-hoc-Test bestimmt wurden (p = 0,05).
ERGEBNISSE: Die Datensatz-Analyse ergab mittlere positive und negative Abweichungen (± SD) für die Gruppen IOS (-0,011 ± 0,007 mm / 0,010 ± 0,003 mm), DVT1 (-0,046 ± 0,008 mm / 0,093) ± 0,004 mm), DVT2 (-0,049 ± 0,030 mm / 0,072 ± 0,015 mm) und EOS (-0,023 ± 0,007 mm / 0,028 ± 0,007 mm). Die Randanpassung zeigte die Ergebnisse IOS (0,056 ± 0,022 mm), DVT1 (0,096 ± 0,034 mm), DVT2 (0,068 ± 0,026 mm) und EOS (0,051 ± 0,017 mm).
ZUSAMMENFASSUNG: Die Ergebnisse führten zur Ablehnung der Nullhypothesen. Hinsichtlich der Genauigkeiten der Modelldatensätze zeigten alle Gruppen bis auf DVT1 zu DVT2 signifikante Unterschiede. Bezüglich der Randspaltanalyse zeigten IOS und EOS den signifikant kleinsten Randspalt. Die Randanpassung der Lithiumdisilikat-Kronen auf Basis von DVT1 und DVT2 liegt innerhalb der klinischen akzeptabler Grenzen, ist jedoch IOS und EOS signifikant unterlegen.
Dr. Andrea Klink
Tübingen, Deutschland

Einleitung:
Die Herstellung einflügeliger Adhäsivbrücken aus Zirkoniumdioxid mithilfe eines rein digitalen Workflows stellt bislang noch keine Routine in Praxis und Labor dar. Bisher erfolgte nach konventioneller Abformung das Scannen des Arbeitsmodells gefolgt von der CAD-Konstruktion sowie der subtraktiven CAM Fertigung der Restauration. Zwei klinische Fälle sollen hier demonstrieren, wie der Arbeitsablauf, beginnend mit einem intraoralen Scan bis hin zur CAM Fertigung digital umgesetzt werden kann.
Fallbericht:
In beiden Fällen sollten fehlende laterale obere Inzisiven mit einflügeligen Adhäsivbrücken aus Zirkoniumdioxid ersetzt werden. Nach einer minimalinvasiven palatinalen Präparation nach aktuell bestehenden Empfehlungen des der Lücke benachbarten mittleren Schneidezahnes, wurden je beide Kiefer sowie deren Relation intraoral gescannt (Trios, 3shape). Die Daten wurden, inklusive der in der Datei enthaltenen Information über die Zahnfarbe, an das Zahntechnische Labor versendet. Die Gerüste wurden mit ExoCad im cut back design konstruiert, sodass sie nach dem Fräsen fazial verblendet werden konnten. Da die Gerüste manuell verblendet werden mussten, wurden Modellpaare gedruckt (formlabs2), um funktionell und ästhetisch einwandfreie Restaurationen zu erzielen.
Diskussion:
Alle Gerüste zeigten bei der Anprobe eine einwandfreie Passung, was für die Genauigkeit des Intraoralscans spricht, gerade im oftmals schwer abzubildenden palatinalen Bereich der oberen Inzisiven. Ein rein digitaler Workflow, ohne die manuelle Anfertigung der Verblendungen und ohne physikalische Modelle drucken zu müssen, wäre nur dann möglich, wenn eine digitale Verblendtechnik, wie z.B. die CAD-On-Technik zum Einsatz kommt. Die gesamte Behandlung kann in einer relativ geringen Zeitspanne durchgeführt werden und erspart den Patienten die oftmals unangenehme konventionelle Abformung. Der Zahnarzt hat durch den Intraoralscan eine direkte Kontrolle des Präparationsdesigns und kann sofort mit dem zahntechnischen Labor Rücksprache halten um, falls nötig, Änderungen der Präparation vorzunehmen. Die objektive Farbbestimmung der Software spart Zeit und reduziert ggf. die Anzahl der Behandlungssitzungen.
Prof. Dr. Thomas Kocher
Greifswald, Deutschland

Lebenslauf:
1974 - 1979 Studium der Zahnmedizin an der Universität Tübingen
1981 Promotion
1992 Habilitation
seit 1995 Leiter der Abteilung Parodontologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
seit 1995 wissenschaftliche Arbeitsgebiete: Epidemiologie der Parodontitis, Interaktion Parodontitis/Herzkreislauf-Erkrankungen, Wurzeloberflächenbear-beitung, - Entwicklung von Instrumenten und deren präklinische und klinische Prüfung
Freitag, 09.11.2018, 16:00 - 16:15
Morbiditätsentwicklung in Erwachsenen und Senioren: Parodontitis
Prof. Dr. Heike Maria Korbmacher-Steiner
Marburg, Deutschland

Lebenslauf:
1991 - 1996 Studium der Zahnmedizin, RWTH Aachen
1997 Promotion zum Dr. med. dent, RWTH Aachen
1997 - 2000 Weiterbildung zum Fachzahnarzt der Kieferorthopädie (Weiterbildungsberechtigte Praxis Oberhausen, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2000 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
2000 Ernennung zur Oberärztin, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2005 Ernennung zur Stellvertretenden Klinikleitung, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
2006 Habilitation, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
2007 Arnold Biber Preis der DGKFO
2008 Listenplätze primo loco W3 Professur für Kieferorthopädie Universität Rostock und Universität Witten Herdecke
2008 Diplomate of the German Board
2009 Primo loco W3 Professur für Kieferorthopädie Philipps Universität Marburg, Abteilung für Kieferorthopädie
2010 Direktorin der Abteilung für Kieferorthopädie, Philipps Universität Marburg
2012 Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Medizinischen Zentrums für ZMK-Heilkunde, Philipps Universität Marburg
2014 Ruferteilung auf die W3 Professur für Kieferorthopädie, RWTH Aachen
2016 Geschäftsführende Direktorin des Medizinischen Zentrums für ZMK-Heilkunde, Philipps Universität Marburg
Das kieferorthopädische Behandlungsziel wird bestimmt von der anfänglichen Diagnosestellung und der darauf aufbauenden Behandlungsplanung. Die therapeutisch erzielte dentale, skelettale wie auch funktionelle Situation ist für die Langzeitstabilität entscheidend. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eigenanamnese des Patienten sollte bei Kindern eine 100% Perfektion sowie bei Erwachsenen - bedingt durch die reduzierten therapeutischen Möglichkeiten - der bestmögliche Kompromiss angestrebt werden. Letzterer ist häufig im Rahmen der synoptisch integrativen Zahnmedizin nur interdisziplinär erfolgreich zu erreichen. Das eingeleitete kieferorthopädische Behandlungskonzept wird durch die Compliance des Patienten (Trageverhalten sowie Mundhygiene), Dysfunktionen des interaktiven Funktionslogensystems, Wachstum und Genetik beeinflusst.

Neben einer fundierten Diagnostik helfen a priori gestellte W- Fragen entscheidend, mögliche Pittfalls zu vermeiden: Wer macht was, wie, wann und warum?
Prof. Dr. Bernd Kordaß
Greifswald, Deutschland

Lebenslauf:
1978 - 1984 Studium der Zahnmedizin an der Universität Düsseldorf
1984 - 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Defektprothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. H. Böttger)
1990 - 1996 Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. U. Stüttgen)
1997 Ernennung zum Professor und stellv. Direktor an der Universität Greifswald
seit 2002 Studiendekan Zahnmedizin/stellv. Studiendekan Medizin
seit 2003 Initiierung, Aufbau und Leitung der postgradualen Masterstudiengänge (M.Sc.) an der Universität Greifswald
seit 2005 Zahnärztlicher Leiter der Abteilung " Zahnmedizinische Radiologie"
seit 2011 Leitung der neuen Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie in Greifswald

Weiteres:
Leiter der Abteilungen des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin in Greifswald
  • Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie
  • Zahnmedizinische Radiologie
  • Zahnmedizinische Propädeutik/Community Dentistry
Leiter des Forschungszentrums "Zentrum für Dentale Informatik und CAD/CAM-Technologie" (Aninstitut SFZ)
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Computerunterstützte Zahnmedizin DGCZ und Vorsitzender der Sektion "Informatik"
Vorsitzender des Arbeitskreises "Kaufunktion und orale Physiologie" der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Funktionsdiagnostik und -therapie DGFD

Wissenschaftliche Spezialgebiete:
CAD/CAM in der Klinik und in der Dentalen Technologie, Digitale Zahnmedizin und Zahntechnik, Intraorale und dentale Scannerverfahren, Dentale Informatik, elektronische Messungen der Bewegungsfunktion, instrumentelle Funktionsdiagnostik, bildgebende Verfahren, funktionelle Bildgebung fMRT, Okklusaltherapie mit Aufbissschienen, Behandlung von Cranio mandibulären Dysfunktionen, funktionelle Okklusion, Kaufunktion und orale Physiologie, Passung zahnärztlicher Restaurationen, Totalprothetik, Unterrichts- und Ausbildungsforschung: "Der frühe Patientenkontakt" und OSCE-Prüfungen, Community Dentistry
Die Wiederstellung der Kaufunktion zählt zu einer der wichtigsten Aufgaben zahnärztlich-restaurativen Handelns. Dabei ist es nicht einfach, die Kaufunktion sinnvoll zu quantifizieren. Eine Möglichkeit besteht darin, die kaufunktionelle Qualität von okklusalen Kontakten in einem virtuellen, oralphysiologischen Aritkulator sichtbar zu machen. Hierzu wird das ultraschallbasierte Messsystem Jaw Motion Analyser (JMA , Fa. Zebris, D-Isny) mit eingescannten Kiefern gekoppelt und Bewegungsmuster beim "Okkludieren", hier speziell bei der Kaufunktkion analysiert.
Es wird ein Patientenfall vorgestellt, bei dem die Wiederherstellung einer "eingebrochenen" Okklusion im Vordergrund steht, zugleich aber auch ein ästhetisches Ergebnis angestrebt wird. Eine vor der Behandlung durchgeführte Okklusionsanalyse zeigte massive, zentrische Frühkontakte im Molarenbereich, sowie beiderseits Hyperbalancen. Die Patientin litt zudem unter CMD-Beschwerden, die mit einer zentrischer Okklusionsschiene und Heimübungen therapiert werden konnten.
Für die definitive Restauration wurden mit dem CEREC-System Disilikat-Keramik-Kronen in der Oberkiefer-Front und im Prämolarenbereich angefertigt und metallkeramische Kronen im Seitenzahnbereich. Eine Kontrolle des Ergebnisses im virtuellen, oralphysiologischen Artikulator bei Kaufunktion unter Standardbedingungen (freies und angewiesenes Kauen mit Goldbärchen, Fa. Haribo, D-Bonn) zeigte eine deutliche Verbesserung der okklusalen Kontaktmuster gegenüber der Ausgangssituation - insbesondere diejenigen Kontaktepunkte/areale, die beim Kauen häufig eingenommen werden, waren gleichmäßiger verteilt und traten nicht nur punktuell und isoliert distal im Bereich der Molaren auf.
Eine solche Auswertung zeigt die besondere Qualität, die ein virtueller Artikulator bei der Darstellung des "Okkludierens" mit physiologischen Bewegungsmustern haben kann.
Prof. Dr. Norbert Krämer
Buckenhof, Deutschland

Lebenslauf:
1986 Approbation
1987 Promotion
1997 Habilitation
2000 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in der DGZMK e.V.
2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK)
Mitglied im Vorstand der DGZMK (Fachvertreter Kinderzahnheilkunde)
2004 Schriftleiter der Zeitschrift Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde
Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg
2006 Universitätsprofessor für Kinderzahnheilkunde am Uniklinikum der TU Dresden
2009 Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde am Universitätsklinikum Gießen Marburg, Standort Gießen
2010 - 2012 President der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD)
2015 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ)
2016 Hauptschriftleiter der Zeitschrift Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde
2017 Wiederwahl zum Präsidenten der DGKiZ
2017 Board Member (Representative of the Nations) der International Association of Paediatric Dentistry (IAPD)
Freitag, 09.11.2018, 11:15 - 12:00
Erfolg und Misserfolg in der KiZ (AT)
Pablo Krämer-Fernandez
Tübingen, Deutschland

Die Untersuchung sollte evaluieren ob es für Studierenden ohne Kenntnissen im digitalen Workflow möglich ist modellfrei gedruckte Unterkieferaufbissschienen anzufertigen und wie diese Prozesse erlebt/ bewertet werden.
Material & Methoden
Nach theoretischer Einführung und Demos praktizierten die Studierenden in Tandems den digitalen Workflow unterstützt von schriftlichen Arbeitsanleitungen: Nach gegenseitigem intraoralem Scan beider Kiefer inkl. Kieferrelation (Trios3shape) konstruierten sie jeweils eine äquilibrierte Unterkieferschiene (exocad), welche im DLP-Verfahren (W2P Solflex 170Plus / VOCOV-Print Ortho) gefertigt wurde. Nach Ausarbeitung dieser, gliederten sich die Studierenden die Schienen gegenseitig ein. Jeder Arbeitsschritt wurde durch einen Fragebogen mit visuellen Analogskalen, multiple choice und Ja/Nein Fragen evaluiert.
Ergebnisse
25 Studierende des 3. klinischen Semesters bewerteten im WS17/18 die Demos und Übungen zum Scan positiv (>90% VAS ≤30/100) und fühlten sich dadurch ausreichend theoretisch vorbereitet (>90% VAS ≤43/100).
Bei der Handhabung des Scanners gaben 10 Studierende Probleme an.
13 Studierende würden nach der Übung den Intraoralscan vorziehen, 3 präferieren fortan die konventionelle Abformung.
Das Schienendesign empfanden 71% der Studierende als herausfordernd oder selbsterklärend, 29% bewerteten es als schwierig wobei 2 Teilnehmer anzeigten, dass es "nur mit Hilfe möglich", 15 Studierende, dass "keine" oder "etwas Unterstützung" notwendig sei. Das Endergebnis beim Einsetzen wurde positiv bewertet (75% VAS≤36/100), allerdings konnten drei Schienen aufgrund von Design und Brüchen nicht eingegliedert werden. Der Großteil der Studierenden (81%) schätzt den Gesamteindruck des digitalen Arbeitsablaufs als gut bis zufriedenstellend ein. Nur jeder Zehnte bemaß den Ablauf als unbefriedigend. 58% Studierenden möchten diese Schiene auch weiterhin zur Prophylaxe tragen.
Schlussfolgerungen
Für Anfänger scheint es mit dem aktuellen Stand der Technik möglich, aus Intraoralscans klinisch einsetzbare Aufbissschienen im modellfreien digitalen Workflow herzustellen. Weitere Erhebungen sind zur Identifikation der Schlüsselprobleme notwendig.
Prof. Dr. Gabriel Krastl
Würzburg, Deutschland

Lebenslauf:
1998 - 2005 Wissenschaftlicher Assistent und ab 2002 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum Tübingen
2005 Oberarzt, Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie, Basel, Schweiz, Leiter Fachgruppe Kariologie
2006 Gründung und Leitung des Zahnunfall-Zentrums Basel zusammen mit Prof. Dr. A. Filippi
2012 Forschungsjahr Department of Oral Surgery / Biomaterials Unit, School of Dentistry, University of Birmingham, United Kingdom
Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 09:45
Probleme der dentalen Traumatologie
Dr. Birgit Krause M.Sc.
Hamburg, Deutschland

Lebenslauf:
1989 - 1994 Studium der Zahnheilkunde an der Georg-August-Universität Göttingen
1995 - 1997 Ausbildungsassistentin in Hamburg
1997 - 2000 Selbstständige Zahnärztin in Praxengemeinschaft in Hamburg
seit 2000 Niederlassung in eigener Praxis. König-Heinrich-Weg 64, 22459 Hamburg
2010 - 2012 Weiterbildender Musterstudiengang der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald. ,, Clinical Dental CAD/CAM''
Der Verlust eines Frontzahnes bedeutet für einen Patienten immer eine große Belastung. Neben der funktionellen und phonetischen Einschränkung, ist es vor allem die Ästhetik, die ein Problem darstellt. Es besteht somit, im Sinne des Patienten ein zeitnaher Handlungsbedarf.
Mit den Cerec Chairside System lassen sich Klebebrücken aus Vollkeramik innerhalb einer Behandlungssitzung herstellen.
Dieser Vortrag zeigt die Indikationsstellung für diese Versorgung und die Entwicklung der Klebebrücken. Anhand einer Fallvorstellung wird das praktische Vorgehen erläutert und diskutiert.
Dr. Till Kreutzer

Lebenslauf:
Dr. Till Kreutzer ist Rechtsanwalt, Rechtswissenschaftler und Publizist sowie u.a. Gründungsmitglied und Herausgeber von irights.info, dem mehrfach prämierten (u. a. Grimme-Online-Award 2006) Internetportal für Verbraucher und Kreative zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Er wird diese Thematik gerade im Hinblick auf das jüngst geänderte Urheberrechtegesetz kompetent und spannend beleuchten
Urheberrechtliche Fragen gewinnen in der digitalen Welt stetig an Bedeutung. Auch für digital gestützte Lehr- und Lernangebote ist die Relevanz dieses komplexen Rechtsgebietes enorm. Wer mit digitalen Tools und Medien umgeht, ist ganz häufig mit Urheberrechten konfrontiert. Dabei entstehen erhebliche Rechtsunsicherheiten: Lehrende und Lernende sind in der Regel mit urheberrechtlichen Fragen überfordert. Wie beutet Zitieren im urheberrechtlichen Sinne? Welche Inhalte darf man auf Lernplattformen einsetzen oder in sozialen Medien teilen? Welche Regeln gelten für die Nutzung von Open Content oder Open Educational Resources (OER)? Was ist eine Creative Commons Lizenz? Welche Rechte hat ein wissenschaftlicher Autor, welche ein Lehrer? Auf diese und viele andere Fragen wird in dem Workshop eingegangen.
Urheberrechtliche Fragen gewinnen in der digitalen Welt stetig an Bedeutung. Auch für digital gestützte Lehr- und Lernangebote ist die Relevanz dieses komplexen Rechtsgebietes enorm. Wer mit digitalen Tools und Medien umgeht, ist ganz häufig mit Urheberrechten konfrontiert. Dabei entstehen erhebliche Rechtsunsicherheiten: Lehrende und Lernende sind in der Regel mit urheberrechtlichen Fragen überfordert. Wie beutet Zitieren im urheberrechtlichen Sinne? Welche Inhalte darf man auf Lernplattformen einsetzen oder in sozialen Medien teilen? Welche Regeln gelten für die Nutzung von Open Content oder Open Educational Resources (OER)? Was ist eine Creative Commons Lizenz? Welche Rechte hat ein wissenschaftlicher Autor, welche ein Lehrer? Auf diese und viele andere Fragen wird in dem Workshop eingegangen.
Dr. Conrad Kühnöl
Dresden, Deutschland

Ziel des Beitrags ist die Demonstration vollständig digitaler Arbeitsketten bei Diagnostik und Therapie von CMD und Bisslageänderungen mit einem verfügbaren Systempaket (Cerec connect, Sicat Function, Sidexis, Cerec inLab) anhand eines Patientenfalls.
Im vorgestellten Fall litt die Patientin mehrere Jahre an ausgeprägter CMD-Symptomatik, die auf eine Distraktion des Kiefergelenks in Schlussbisslage zurück zu führen war. Es wird dargestellt, dass die Diagnose nach zahlreichen erfolglosen konventionellen Versuchen ausschließlich durch erweiterte digitale Diagnostik möglich war.
Die erweiterte CMD-Diagnostik umfasste die Darstellung aller okklusionsrelevanten Strukturen durch DVT, Intraoralscan und Bewegungsaufzeichnungen mittels Ultraschallsensoren. Alle gewonnenen Datensätze wurden fusioniert. Das erstellte digitale 3D Modell, animiert mit den echten Bewegungen der Patientin, wurde ausgewertet.
Nach der Diagnostik wurde auf Basis der gewonnenen Daten eine angepasste Kauoberfläche digital entworfen und digital gefertigt.
Folgende Therapieschritte wurden rein digital durchgeführt:
1. Anfertigung einer Aufbissschiene,
2. Übertragung der Daten auf noninvasive Tabletops
3. Umsetzung in keramische Overlays und Veneers
Nach jedem einzelnen Schritt erfolgten erneute Bewegungsaufzeichnungen welche ins bestehende 3D- Modell integriert wurden um die Therapiefortschritte zu objektivieren.
Nach der Therapie war die Patientin auch klinisch beschwerdefrei.
Die präzise digitale Diagnostik war zum einen ausschlaggebend für die Findung der Ursachen des Krankheitsbildes, zum anderen dienten die Daten zur Findung der therapeutischen Kauoberfläche. Die digitale Arbeitskette ermöglichte eine exakte Übertragung von einem Schritt zum nächsten und war klar reproduzierbar.
Stefanie Kurzschenkel
Hanau, Deutschland

Lebenslauf:
1994 - 1907 Ausbildung zur Zahnarzthelferin
2000 - 2001 Vollzeit-Weiterbildung LZK Rheinland-Pfalz, Mainz Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin, Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin, Zahnmedizinische Fachassistentin
2007 - 2009 Berufsbegleitendes Studium Gesundheits- und Sozial-Ökonomin (VWA Frankfurt/Main)
seit 2008 Referentin Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen
seit 2009 Aufbau der Prophylaxe-Abteilung und Leiterin der Prophylaxe-Abteilung Zahnarztpraxis Dr. Georgalis & Kollegen
seit 2009 Auditorin Smile Professionals
seit 2017 Trainerin der Swiss Dental Academy
Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 11:00
WS 01 | Misserfolg vermeiden: Aufbau einer Prophylaxesprechstunde aus betriebswirtschaftlicher Sicht

L
Dr. Elfi Laurisch
Korschenbroich, Deutschland

Lebenslauf:
1984 - 1989 Studium der Zahnmedizin an der Universität Ulm
1990 - 1991 Ausbildungsassistentin an der Abteilung für Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde der Universität Ulm
1991 Promotion
1992 - 1993 Zahnärztliches Fortbildungszentrum der Zahnärztekammer Baden-Württemberg
seit 1993 Zusammenarbeit mit Dr. Lutz Laurisch, Prophylaxekurse Korschenbroich
1993 - 2000 Praxistätigkeit als Zahnärztin in Mönchengladbach und Korschenbroich
seit 2001 Niedergelassen in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Lutz Laurisch, Korschenbroich
Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:00
WS 07 | Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen - Risiken und Stolpersteine!
Silke Lehmann-Binder M.A.
Frankfurt am Main, Deutschland

Lebenslauf:
1996 Ausbildung zur Zahnarzthelferin
2000 Erwerb der Fachhochschulreife
seit 2001 Angestellt bei der Landeszahnärztekammer Hessen
seit 2006 Mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von ZQMS bzw. ZQMS ECO befasst
seit 2008 Referentin mit den Themenschwerpunkten Qualitätsmanagement und Praxisführung
2009 Bachelor in Angewandten Gesundheitswissenschaften (B.sc)
seit 2010 Projektbeauftragte & Stellv. Leiterin der Abteilung für Gebührenordnungsfragen, Patientenberatung & Praxisführung
2012 Gesundheitswissenschaften Master of Health Administration (MA) an der Universität Bielefeld
Freitag, 09.11.2018, 11:30 - 13:30
WS 06 |"Chaos" im Praxisalltag vermeiden mit System - Gängige Fehler in der Organisation durch Verbesserungsmanagement verhindern
Dr. Dirk Leisenberg
Steinau, Deutschland

Lebenslauf:
1995 - 2000 Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1997 - 2001 Mitarbeit im "CBT-Labor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg". In dieser Zeit intensive Mitarbeit an "Med-live" und den in dieser Reihe erschienenen "Symposia Live"-Kongressmedien (Springer Lehrbuchverlag). Diverse grafische Arbeiten und Cover-Designs für die "Med-Live"-Reihe bis 2001 sowie Entwurf und Ausarbeitung des Logos des CBT-Labors.
2000 Examen und Approbation als Zahnarzt
2001 Promotion zum Thema "Entwicklung und Evaluation eines Computer-based Training Lernmoduls zur Aus- und Weiterbildung in der Kinderchirurgie"
2002 Niedergelassener Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Steinau an der Strasse
2003 - 2009 Curricula "Ästhetische Zahnheilkunde" der DGÄZ (APW) und "Implantologie" der DGI (APW)
2011 Eintritt in den Arbeitkreis Ethik der DGZMK
2013 Wahl zum Schriftführer des Arbeitskreises Ethik der DGZMK
Bieten die aktuellen technischen Entwicklungen sowie die perspektivischen technischen Möglichkeiten und die Resonanz der Kollegenschaft auf entsprechende Initiativen einen Anhalt dafür, dass Misserfolge in Zukunft vermieden oder in ihrer Zahl reduziert werden können?
Aus einer fiktiven Zukunft heraus wird der Blick auf die aktuelle Situation der Zahnmedizin gerichtet und (wo möglich) Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Defizite aufgezeigt.
Derzeit wird das Fehlermanagement in der Zahnmedizin, insbesondere was die Kommunikation eigener Fehler in der Kollegenschaft betrifft, nur sehr zaghaft umgesetzt. Theoretisch besteht die Möglichkeit, ein "radikales Fehlermanagement" zu etablieren. Der Preis dafür für die Kollegenschaft wäre allerdings sehr hoch.
Die Gründe für die Zurückhaltung, eigene Fehler zu kommunizieren und so interkollegial daraus zu lernen liegen sowohl im ärztlichen Selbstbild als auch im haftungsrechtlichen Umfeld der Medizin.
Wenn wir als Zahnmediziner zukünftig Misserfolge verhindern oder zumindest ihre Häufigkeit reduzieren möchten, müssen das rechtliche Umfeld, das ärztliche Selbstbild und die Stigmatisierung von Fehlern überdacht werden.
Ulrike Lübbert
Berlin

Lebenslauf:
- 2016 Abschluss Master of Advanced Studies in Functional Kinetics Science an der Universität Basel (CH); Masterarbeit zu Verhältnissen und Verhalten an Industriearbeitsplätzen
- 2010 Gründung der Unternehmensgesellschaft ergoluebbert UGmbH in Berlin
- Beratung, Konzepterstellung und Training für Ergonomie und BGF-Maßnahmen
- 2003 Abschluss ErgoPhysConsult®; Gründung des Unternehmens ergophys GbR in Berlin
- 1986 - 1993 selbständige Physiotherapeutin in Hamburg
- 1984-1986 Lehrkraft an der Prof. Vogler Schule für Physiotherapie in Berlin
- 1985 Abschluss als staatlich geprüfte Lehrkraft für Physiotherapie
- 1980 - 1984 Physiotherapeutin bei Prof.Dr. Erwin Morscher, Universitätsspital Basel, Vorsteher der orthopädischen Kliniken, mit dem Schwerpunkt Funktionelle Bewegungslehre (heute Functional Kinetics) nach Dr. Susanne Klein-Vogelbach
- 1980 Abschluss als staatlich anerkannte Krankengymnastin
Am ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz führt nachhaltige Reflexion zu effizienter, produkti-ver und gesunder Arbeit. Grundlage für diese ganzheitliche Ergonomie ist die Verhaltensprä-vention, angeleitet durch einen Ergonomie-Experten. Am Beispiel der Ergebnisse einer Pilot-studie der Universität Basel wird gezeigt, dass erst die Verhaltensprävention die Verhält-nisprävention zum Erfolg führt. Verhaltensprävention optimiert die Arbeitshaltung und die Be-wegung am Arbeitsplatz. Der Vortrag zeigt auf, wie sich Bewegungsverhalten mit spezifischer Reflexion und Kommunikation positiv verändern lässt. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass menschliche Bewegung in gewohnten Bahnen abläuft. Um diese Gewohnheiten mithilfe von physischer Selbstkontrolle und Konzentration zu verändern, braucht es eine Strategie. Hier wird das Modell der "Adhoc-Präsenz" vorgestellt.

M
Dr. Jutta Margraf-Stiksrud
Marburg, Deutschland

Seit Anfang 2015 erarbeitet eine große Gruppe von Delegierten aus über 80 Fachgesellschaften eine AWMF-S3+ Leitlinie zum Thema "Kinderschutz". Ziel ist, Empfehlungen für ein evidenzbasiertes einheitliches Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung, Kindesmisshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung zu formulieren. Eine S3-Leitlinie wird wissenschaftlich besonders kritisch abgesichert und berücksichtigt neben anderen Leitlinien zum Thema umfassend die internationale Datenlage aus möglichst hochwertigen wissenschaftlicher Studien. Die Struktur der Leitlinie wurde fallbasiert entwickelt. 229 Mitglieder aus allen beteiligten Fachgesellschaften lieferten insgesamt 476 Fälle aus ihrer Praxis. 20 exemplarische Fallvignetten bildeten die Basis für 251 PICO-Fragen (Patient-Intervention-Comparison-Outcome). Zu 33 zentralen Fragen erfolgten umfassende Literaturrecherchen und -auswertungen (Evidenztabellen, SIGN). Die Fragen beinhalten u.a. diagnostische Themen (z.B. Screeningprozesse, Interviews, radiologische, augenärztliche, zahnärztliche Untersuchungen), Einbindung des sozialen Netzes (z.B. Eltern, Geschwisterkinder, Kooperation und Partizipation) und Symptome/Syndrome (Hämatome, Verhaltensauffälligkeiten, Drogenentzugssyndrom). Die Formulierung von Leitlinien auf der Basis dieser Analysen durchlief drei Kommentierungs- und Abstimmungsphasen. Aktuell enthält die Leilinie insgesamt 150 Handlungsempfehlungen. Im Juni 2018 wird die Konsensuskonferenz der Delegierten die endgültige Fassung der Leitlinie abstimmen.
Kernaussagen dieser Leitlinie, die ggf. auch im zahnmedizinischen Behandlungskontext von Bedeutung sein können, sollen vorgestellt werden.
Gudrun Mentel
Offenbach am Main

Lebenslauf:
Ausbildungen: Ökonomin für Personalmanagement (KIMS), Handelsfachwirtin (IHK), Ausbilderin (AEVO), International Business Coach (IHK)
Erfahrung: langjährige Führungserfahrung in kleinen Unternehmen
Tätigkeit: Consultant für Personalentwicklung für Zahnarztpraxen. Schwerpunkt: Mitarbeiterführung, Kommunikation, Personalentwicklung
Einstellung: wertschätzende Unterstützung von Menschen in Führungspositionen, um die eigene Person zu entlasten und sich selbst weiter zu entwickeln
Neben der fachlichen Kompetenz entscheidet zunehmend die unternehmerische Kompetenz über den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Der Gestaltung der internen Prozesse und Strukturen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Hierzu zählen insbesondere die Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Praxis, die Steuerung von Teamprozessen und die Füh-rung von einzelnen Mitarbeitern. Viele diese Aufgaben kann eine Praxismanagerin überneh-men und damit zu einer entscheidenden Entlastung des Chefs in organisatorischer und per-sönlicher Hinsicht beitragen.

Der Vortrag zeigt auf, welche Vorteile der Einsatz einer Praxismanagerin für alle Beteiligten einer Praxis (Praxisleitung, Team, einzelne Mitarbeiter) haben kann. Weiter werden jene Pro-zesse vorgestellt, die zu einer nachhaltigen Entlastung aller Beteiligten führen und welche Pri-oritäten dabei sinnvollerweise gesetzt werden können. Insbesondere werden jene Faktoren beleuchtet, die im Praxisalltag zu einem Erfolg einer Praxismanagerin führen.
Martin U. Müller

Samstag, 10.11.2018, 14:40 - 15:20
Zukunft der Medizin: Veränderungen durch Digitalisierung

N
Prof. Dr. Ina Nitschke
Leipzig, Deutschland

Lebenslauf:
1980 Ausbildung mit Abschluss als Gesellin im Zahntechniker-Handwerk
1983 Approbation als Zahnärztin
1984 Promotion
1984 - 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin
1990 - 1994 wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin
1993 Aufenthalte an den Universitäten von Kansas, Denver, Iowa City in den Abteilungen für Alternszahnmedizin
1994 - 1999 wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Alterszahnmedizin, Zentrum für Zahnmedizin, Humboldt-Universität zu Berlin
1999 - 2000 wissenschaftliche Assistentin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig
2000 Leiterin des Bereiches Seniorenzahnmedizin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig
2002 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ)
2004 Master of Public Health an der Freien Universität Berlin
2005 Habilitation und Lehrbefugnis im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2006 Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin, Universität Zürich
2009 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Leipzig
Freitag, 09.11.2018, 16:15 - 16:30
Morbiditätsentwicklung in Hochbetagten
Prof. Dr. Michael J. Noack
Köln, Deutschland

Lebenslauf:
1955 Geboren in Berlin
1982 Staatsexamen 1982 an der Freien Universität Berlin
1982 - 1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie der Zahnklinik Süd und Nord (Leiter: Prof. Dr. J.-F. Roulet) der Freien Universität Berlin
1986 Promotion zum Dr. med. dent. an der FU Berlin (magna cum laude)
1987 - 1995 Oberarzt, Hochschulassistent (C1) der Abteilung für Zahnerhaltung der Polikliniken Nord der FU Berlin (Leiter: Prof. Dr. J.-F. Roulet)
1993 - 2010 Chefredakteur der Zeitschrift "Die Quintessenz - Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin", Quintessenz-Verlag Berlin
1994 Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis an der FU Berlin
1995 Erteilung der Lehrbefugnis (Privat-Dozent) an der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité, Humboldt-Universität zu Berlin
1996 Lehrstuhlinhaber und Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Klinikums der Universität zu Köln
1996 - 2011 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Klinikums der Universität zu Köln
Freitag, 09.11.2018, 16:30 - 16:45
Praxisrelevanz
Marina Nörr-Müller
München, Deutschland

Lebenslauf:
Marina Nörr-Müller, OP-Schwester im Bereich der Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachbuchautorin, Referentin und QM-Auditorin.

Als OP-Schwester verfügt Marina Nörr-Müller über langjährige Berufserfahrung im klinischen sowie im niedergelassenen Bereich und ist seit dem Jahr 2000 als Fachbuchautorin und Referentin zu den Themen chirurgische Assistenz und Hygiene tätig. Sie ist an mehreren Zahnärztekammern sowie weiteren Fortbildungsinstituten anerkannt und referierte bereits auf vielen nationalen wie internationalen Kongressen. Sie veröffentlichte unter anderem die Fachbücher "Chirurgie für die Zahnarzthelferin" sowie "Leitfaden für die ZMA" und zahlreicher Fachartikel.
Die OP-Vorbereitung ist die Phase, die im Wesentlichen darüber entscheidet ob der Eingriff zügig und reibungslos oder stockend und mit Unterbrechungen abläuft.
Eine perfekte OP-Vorbereitung bedeutet ein zielgerichtetes und wirtschaftliches Material- und Instrumentenmanagement, sowie die Umsetzung spezifischer Hygienemaßnahmen, die dem chirurgischen Vorgehen entsprechen. Dafür sind ein gutes Zeitmanagement, versiertes Per-sonal sowie die Festlegung und Umsetzung standardisierter Abläufe unabdingbar.
Ergonomische Grundsätze helfen dabei all diese Maßnahmen effizient umzusetzen.

Themen:
 Eine gelenkte Kommunikation hilft Informationsdefizite und Missverständnisse im Vorfeld einzugrenzen
 Checklisten, Fotos und eine gezielte Einarbeitung helfen Abläufe zu standardisieren
 Wichtige Kriterien für eine sachgerechte und wirtschaftliche Materialwirtschaft
 So sieht eine kompetente Betreuung und Führung des chirurgischen Patienten aus
 Wieviel Hygiene muss sein?

O
Dr. Karina Obreja
Frankfurt, Deutschland

Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 11:00
WS 03 | Frontzahntrauma - Durch die richtigen Maßnahmen Zahnverlust vermeiden!
Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:00
WS 08 | Mundschleimhauterkrankungen - Genau hinschauen - konkret beschreiben - Schlimmeres vermeiden!
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1976 - 1981 Studium der Zahnheilkunde in Rostock
1981 Approbation
1985 Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie
1988 Promotion
1990 seit 1990 Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
1991 Niederlassung in eigener Praxis
2000 seit 2000 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer
2011 Ernennung zum Professor an der Universität Greifswald
Samstag, 10.11.2018, 14:00 - 14:10
Begrüßung & Eröffnung

P
Dr. Puria Parvini
Deutschland

Lebenslauf:
2003 Staatsexamen: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Studium der Zahnmedizin
2006 Promotion: Klinische Untersuchungen zur Lebensqualität, subjektiver Kaufähigkeit und Nahrungsmittelaufnahme von zahnlosen Patienten mit konventioneller Versorgung des Oberkiefers und implantatgetragenen Deckprothesen im Unterkiefer
2006 Beginn der Weiterbildung für Oralchirurgie ZZMK Carolinum, Poliklinik für Oralchirurgie und Implantologie, Prof. Dr. Nentwig
2009 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
2010 Oberarzt der Poliklink für Oralchirugie und Implantologie
2013 Master of Science Parodontology, DGP Stellvertretender Strahlenschutzbeauftragter ZZMK Carolinum Notfallbeauftragter ZZMK Carolinum Diplomate und Fellowship of International Congress of Oral Implantologists (ICOI)
seit 2016 Leitender Oberarzt Poliklinik für Oralchirurgie und Implantologie seit 02/2018 Direktor: Prof.Dr. Frank Schwarz
Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 11:00
WS 03 | Frontzahntrauma - Durch die richtigen Maßnahmen Zahnverlust vermeiden!
Prof. Dr. Ingrid Peroz
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1979 - 1985 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1985 - 1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik der Freien Universität Berlin
1994 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik und Alterszahnmedizin der Humboldt-Universität zu Berlin
seit 2000 Oberärztin
2000 Spezialistin für Prothetik
seit 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité - Universitätsmedizin Berlin
2004 Habilitation
2004 Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie
2010 - 2015 Kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre
seit 2013 Präsidentin der DGFDT
seit 2017 APL Professur
Freitag, 09.11.2018, 12:00 - 12:45
Misserfolge aus Sicht der Funktionsdiagnostik und -therapie
Dr. Oksana Petruchin
Mainz, Deutschland

Lebenslauf:
2008 Approbation als Zahnärztin
2008 - 2009 Assistenzzeit, Mainz
2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie Universitätsklinik Frankfurt am Main/Prof.Sader
2011 - 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des zahnärztlichen Universitäts-Institutes gGmbH Carolinum, Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie Prof. Nentwig/Prof. Sader/Prof. Schwarz
2012 Promotion zur Dr. med. dent./Fachzahnärztin für Oralchirurgie
2016 Ernennung zur Funktionsoberärztin
seit 2018 Niederlassung in Wiesbaden
Freitag, 09.11.2018
Umgang mit HIV im Zahnarztalltag: Fallbeispiele
Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:00
WS 08 | Mundschleimhauterkrankungen - Genau hinschauen - konkret beschreiben - Schlimmeres vermeiden!
Samstag, 10.11.2018
Umgang mit HIV im Zahnarztalltag: Fallbeispiele
Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech
Würzburg, Deutschland

Lebenslauf:
1982 - 1987 Studium der Zahnheilkunde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1987 - 1990 Assistent an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Regensburg
1988 Promotion in Düsseldorf zum Thema "Vollkeramik-Kronen aus Dicor-Glaskeramik"
1989 Studienaufenthalt an der University of Adelaide (Australien)
1991 - 2002 Assistent und Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München
seit 1993 Leitung der Sektion Zahnärztliche Werkstoffe und Materialprüfung
1997 Habilitation: "Klinische und werkstoffliche Untersuchungen zur vollkeramischen Klebebrücke"
1997 Erhalt der venia legendi und Ernennung zum Privatdozenten
1997 Anerkennung als "Qualifiziert fortgebildeter Spezialist für Prothetik" der DGZPW in der DGZMK
1999 Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Beirat der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde
1999 - 2000 Forschungsaufenthalt an der University of Washington in Seattle (USA)
2000 Jahresbestpreis der DGZMK
2001 Ernennung zum C 3-Professor für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde an der LMU München
2002 Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde und Vorklinische Zahnmedizin der Universität des Saarlandes
2011 Ruf an die Danube Private University / Krems, Österreich angenommen
2012 Ernennung zum Mitglied des Wehrmedizinischen Beirates des BMVg
2012 - 2013 Ltd. Oberarzt an der Poliklinik für Prothetik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der TU Dresden
seit 2013 Stellvertreter des Direktors der Klinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg
Freitag, 09.11.2018, 14:15 - 15:00
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt: Sind alle Misserfolge in der prothetischen Zahnmedizin vermeidbar?

R
Dr. Bernd Reiss
Malsch, Deutschland

Lebenslauf:
seit 1986 niedergelassen in eigener Praxis mit Dr. Peter Pohlmann
seit 1989 >500 Vorträge in >40 Ländern, zahlreiche Publikationen
1991 - 2003 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ
1996 Walther Engel Preisträger der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe
1996 - 2003 Vorsitzender International Society of Computerized Dentistry ISCD
1998 - 2008 Mitherausgeber International Journal of Computerized Dentistry IJCD
seit 1999 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde AGK
seit 2003 Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ
seit 2008 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK
Freitag, 09.11.2018, 15:00 - 15:45
CSA+ der sichere Weg zum eigenen klinischen Langzeiterfolg (AT)
Christof Riffel M.Sc.

Samstag, 10.11.2018, 09:00 - 11:00
WS 11 | Nur im Team zum Erfolg - auch in der "Endo" - Professionelle Assistenz - Wo sind die Besonderheiten?
Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
Deutschland

Lebenslauf:
1944 geboren in 's Gravenhage und aufgewachsen in Eindhoven/Niederlande
1963 - 1968 Offizier der Königlichen Niederländischen Luftwaffe
1965 - 1966 Studium der Medizin an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande
1968 - 1973 Studium der Zahnheilkunde an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande
1973 - 1975 Hauptinstruktor in den Abteilungen für Zahnärztliche Prothetik, sowie Präventive und Soziale Zahnheilkunde der Katholischen Universität Nimwegen
1975 - 1986 Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Zahnerhaltung des ZZMK der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (1987 dienstt. OA, 1979 stlv. ÄD, 1981 Habilitation und Privatdozent, 1984 apl-Professor)
1978 Jahresbestpreis der DGZMK für die Dissertation
seit 1982 bis heute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1986 - 1992 Angestellter der Private Universität Witten/Herdecke GmbH (1986 ÄD und Ordinariat Allgemeine Zahnheilkunde, 1987 Geschäftsführer der Univ.-Poliklinik für ZMK-Krankheiten GmbH, Prodekan für Lehre und Studium der Zahnmed. Fakultät, geschäftsf. Dekan, 1989 Dekan)
1987 - 1996 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1990 - 1997 Assoziiertes Mitglied der European Society of Dental Ergonomics (ESDE)
seit 1992 bis heute Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konservierende Zahnheilkunde der Med. Fakultät der RWTH Aachen
1993 Lehrauftrag für zahnmedizinische Curricularentwicklung und -forschung
1993 - 1997 Studium "Health Professions Education" an der Fakultät der Gesundheitswissenschaften der Universität Maastricht/Niederlande
1995 - 1997 Leiter der Koordinierungsstelle Community Medicine am Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Universität Greifswald mit Lehrauftrag für medizinische und zahnmedizinische Unterrichtsentwicklung und -forschung
seit 1996 bis heute Vorsitzender des Ausschusses "Akkreditierung und Zertifizierung" (vormals "Evaluation" und "Qualitätsmanagement") der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung
1996 - 2005 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1999 Umhabilitation (Privatdozent)
2000 außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen
2003 - 2005 Beiratsmitglied der European Society of Dental Ergonomics
seit 2005 bis heute 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
2005 - 2013 President der European Society of Dental Ergonomics
Freitag, 09.11.2018, 09:00 - 09:10
Begrüßung
Unter dem Begriff "Zahnärztliche Ergonomie" scheint ausschließlich die Einnahme und kon-sequente Beibehaltung einer korrekten Arbeitshaltung am zahnärztlichen Behandlungsplatz zur Vermeidung von muskuloskelettalen Beschwerden verstanden zu werden. Ergonomie ist aber mehr, total anders als der Fokus auf eine korrekte Arbeitshaltung wie die Definition der International Ergonomics Association (IEA) es auf den Punkt bringt: "Ergonomics (or human factors) is the scientific discipline concerned with the understanding of interactions among humans and other elements of a system, and the profession that applies theory, principles, data and methods to design in order to optimize human well-being and overall system perfor-mance. Practitioners of ergonomics and ergonomists contribute to the design and evaluation of tasks, jobs, products, environments and systems in order to make them compatible with the needs, abilities and limitations of people. Ergonomics helps harmonize things that interact with people in terms of people's needs, abilities and limitations". Gerade der letzte Satz unter-streicht die Bedeutung der Kommunikation auf vielen Ebenen.

Ziel des Vortrags ist es, die verschiedenen kommunikativen Aspekte und deren Interaktion in den Bereichen der Physischen Ergonomie, der Kognitiven oder Mentalen Ergonomie und der Sozial-organisatorischen Ergonomie nicht nur darzustellen sondern auch und insbesondere eine ermunternde Perspektive für den zahnärztlichen Berufsstand in Sachen Ergonomie und somit einer erfreulichen, gesunden Berufsausübung herauszuarbeiten.
Freitag, 09.11.2018, 12:50 - 13:00
Preflight Check 2019
Dr. Sebastian Ruge
Deutschland

Lebenslauf:
2002 - 2008 Studium Mathematik und Informatik
2006 - 2008 Mitarbeiter im Centrum für Angewandte Informatik, Flexibles Lernen und Telemedizin
seit 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZZMK, Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie
2008 Diplom in Mathematik an der Universität Greifswald
2014 Promotion zum Dr. rer. med. an der Universitätsmedizin Greifswald
Virtuelle Artikulation ist die Schnittstelle zwischen digitalisierten Zähnen und der Bewegung des Unterkiefers. Zur virtuellen Umsetzung der Artikulation gibt es mehrere Möglichkeiten. Bisher werden häufig auch in der digitalen Welt bekannte, mechanische Artikulatoren verwendet. Es stellt sich im digitalen Workflow die Frage, wie die Artikulatorwerte ermittelt werden können und die Zahnreihen ausgerichtet werden müssen. Ein Möglichkeit stellt die Verwendung von physischen Modellen in einem Artikulator dar, der dann digitalisiert wird. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, bei denen mit elektronischen Bewegungsregistriersystemen Artikulatorwerte ermittelt werden können, um im digitalen Workflow zu bleiben. Aktuell bekannt sind hierbei die Systeme Sicat Function (Sicat, D-Bonn), mit welchem Artikulatorwerte für mechanische und den Artikulator in der CEREC-Welt anhand von im DVT gewonnen anatomischen Informationen gemessen werden können, sowie der Jaw Motion Analyser (zebris Medical, D-Isny), welcher zukünftig ermöglichen wird, spezielle Messungen zur Artikulatorwertermittlung im CEREC-Artikulator durchzuführen. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die Verfahren geben.

S
PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf
Giessen, Deutschland

Lebenslauf:
1993 - 1998 Studium Zahnheilkunde Justus-Liebig-Universität Giessen
1999 - 2004 Studium Humanmedizin, Justus-Liebig-Universität Giessen
1999 - 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen, Assistenzärztin, Fachärztin
2000 Promotion zur Dr. med. dent.
2007 Promotion zur Dr. med.
2007 - 2012 Oberärztin in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen
2008 Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
2010 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
2010 EBOMFS Fellow to the European Board of Oro- Maxillofacial Surgery
2011 Habilitation für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Verleihung der akademischen Bezeichnung Privatdozentin
2011 Praxis für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie, MKG am Theater Gießen
Ein medizinischer Notfall in der Praxis tritt meist unerwartet ein und stellt für den Zahnarzt und das gesamte Team eine besondere Herausforderung dar. Damit nicht Hilflosigkeit und Chaos bei der Versorgung des Patienten eintreten, gibt ein geordnetes und eingeübtes Notfallmanagement Sicherheit. Im Vortrag wird besprochen welche verschiedenen Notfälle es gibt und wie man professionell reagiert. Folgenden Themen werden vorgestellt:

• Organisationsablauf
• Zielorientiertes Durchgehen verschiedener Notfallsituationen mit Beispielen
• Entscheidungshilfen für Diagnostik und Therapie
• Basismaßnahmen zur Wiederbelebung
Prof. Dr. Ulrich Schiffner
Hamburg, Deutschland

Lebenslauf:
1988 - 1992 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung DGZ
1994 Habilitation (Der Einfluss von Speichelproteinen auf die Demineralisation von Zahnschmelz)
2002 - 2006 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für Epidemiologie und Public Health der DGZMK
2003 - 2005 Leiter des Bereichs Präventive Zahnheilkunde der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Hamburg
2004 - 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGK (jetzt DGKiZ)
seit 2008 Fortbildungsreferent der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGKiZ. Forschungsschwerpunkte: Kariesätiologie und -prophylaxe, Epidemiologie.
Freitag, 09.11.2018, 15:30 - 15:45
Morbiditätsentwicklung in Kindern: Karies
PD Dr. Dr. Markus Schlee
Forchheim, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Studium in Würzburg an der "Julius-Maximilians Universität"
1986 - 1987 Assistenztätigkeit bei der Bundeswehr
1987 - 1989 Assistenztätigkeit bei Dr. Christian Lex in Nürnberg
seit 1990 niedergelassen in eigener Praxis in Forchheim mit Schwerpunkt Parodontologie, plastische Parodontologie, Implantologie, Mikrozahnheilkunde und restaurative Zahnheilkunde
2016 Habitilation und Lehrbefugnis für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Samstag, 10.11.2018, 12:10 - 12:50
Weichgewebsästhetik (AT)
Maximiliane Schlenz
Gießen, Deutschland

Die digitale Abformung gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch wenn in der täglichen Praxis die konventionelle Abformung noch weit häufiger durchgeführt wird. Dieses ist nicht zuletzt auf die hohen Anschaffungskosten zurückzuführen. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren untersucht, inwieweit die digitale Abformung die Genauigkeit einer konventionellen Abformung erreicht. Doch gibt es auch Behandlungssituationen, in denen die konventionelle Abformung an ihre Grenzen kommt. Benötigt man zum Beispiel in der Kieferorthopädie eine vollständige Ganzkieferabformung zur Behandlung von Zahnfehlstellungen mittels Aligner-Technologie. Gerade im parodontal geschädigten Gebiss sind jedoch durch Attachmentverlust vor allem Interdental große Hinterschnitte vorhanden, die in der konventionellen Abformung zum Ausreißen des Abformmaterials führen. Somit war das Ziel, mit zwei verschiedenen Intraoralscanner (Trios III, 3Shape und True Definition, 3M Espe) jeweils eine digitale Abformung anzufertigen und diese mit einer konventionellen Doppelmischabformung (Exa'lence, GC) in Bezug auf die Abbildung von Hinterschnitten im Bereich der Interdentalräume zu vergleichen. Auch wenn Studien aufzeigen, dass die digitale Ganzkieferabformung noch nicht die Genauigkeit einer konventionellen Abformung erreicht, so konnte anhand von zwei klinischen Fallbeispielen gezeigt werden, dass beide Intraoralcanner große Hinterschnitte besser darstellen können, als die Doppelmischabformung. Dabei wies der True Definition Scanner eine deutlich bessere Darstellung der Hinterschnitte auf, als der Trios III Scanner. Dieses ist vermutlich auf das jeweilige Aufnahmeprinzip zurückzuführen. Die digitale Abformung ermöglicht somit Behandlungen, die auf Basis einer konventionellen Abformung nicht möglich sind.
Prof. Dr. Andrea Maria Schmidt-Westhausen
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1976 - 1982 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1982 Staatsexamen und Approbation
1982 - 1985 Zahnärztin in freier Praxis, selbständig
1983 Promotion
1985 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie der FU Berlin, ab 1989 (ltd.) Oberärztin, Charité Campus Virchow Klinikum
1989 Fachzahnärztin für Oralchirurgie
2001 Habilitation, venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin
2004 Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin
Im Jahr 2010 veröffentlichte die DGZMK eine Leitlinie zur Diagnostik und Management von Vorläuferläsionen des oralen Plattenepithelkarzinoms. Darin wird der Gebrauch der Bürstenzytologie auf die Diagnostik homogener Leukoplakien begrenzt. Es wurde empfohlen, Patienten mit inhomogenen Leukoplakien oder Läsionen mit Karzinomverdacht an eine kieferchirurgische Fachklinik für eine weiterführende Diagnostik zu überweisen. Es zeigte sich in einer zu diesem Thema durchgeführten Studie, dass die Indikation zur Bürstenbiopsie in nur ca. 60 % leitliniengerecht gestellt wurde, unabhängig vom Zeitraum vor oder nach der Leitlinienerstellung.
Der Vortrag soll Hinweise zur leitliniengerechten Anwendung von Diagnosehilfsmittel und damit zur Diagnostik von Mundschleimhauterkrankungen geben. Wird die Bürstenzytologie korrekt angewendet, stellt sie eine sinnvolle Ergänzung zur klinischen Kontrolle suspekter Mundschleimhautläsionen, die primär nicht durch eine chirurgische Biopsie untersucht werden müssen, dar.
Dr Claas Ole Schmitt
Hochheim am Main

Lebenslauf:
Studium der Zahnheilkunde von 1999 bis 2004 an der Philipps-Universität Marburg
 In 2003 eine 3-monatige Famulatur beim Dental Service Rarotonga (Cook Islands Ministry of Health)
 2006 Dissertation an der Universität Köln unter der Leitung von Prof.Dr.Dr. Zöller (Thema: "Untersuchung der Erfolgsparameter bei sofortbelasteten Implantaten im posterioren Ober- und Unterkiefer")
 2007 erlangen des Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie (DGI)
 Von 2008 an Weiterbildungsassistent für Oralchirurgie in der Praxis Dr. Kornmann & Kollegen in Oppen-heim
 2011 Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Gerlach in Oppenheim
 In 2014 Eröffnung der eigenen Praxis in Hochheim am Main


Multiple nationale und internationale Vorträge und Veröffentlichungen seit 2005. 2009 Gastvortrag an der re-nommierten Harvard School of Dental Medicine. In 2011 und 2012 Teilnahme am ersten internationalen Pro-gramm für Nachwuchsreferenten der Firma Dentsply Sirona (P3).

Klinischer Fokus auf die Themen: Sofortbelastung von Implantaten, CAD/CAM, Digitale Zahnheilkunde und Guided Surgery.

Mitglied folgender Fachgesellschaften: DGZMK, APW, DGI, BDO, DGOI, ICO
Freitag, 09.11.2018, 09:30 - 10:00
Verbesserte Kommunikation und Ergonomie durch Digitalisierung in der Zahnheilkunde
Dr. Sigmar Schnutenhaus M.Sc.
Ulm, Deutschland

Lebenslauf:
Dr. Sigmar Schnutenhaus approbierte im Jahr 1991. Danach arbeitete er an verschiedenen Standorten als Sanitätsoffizier. 1998 ließ sich Dr. Schnutenhaus in einer eigenen Praxis in Hilzingen nieder. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Parodontologie und Implantologie. In diesen beiden Fächern hat er postgraduierte Masterstudiengänge erfolgreich abgeschlossen. Neben seiner Praxistätigkeit ist Dr. Schnutenhaus als Autor und Referent tätig. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kooperationspartner der Universität Ulm (Abteilung Zahnärztliche Prothetik).
Der bestmögliche Erhalt des Knochens ist bei einer Implantatversorgung für die Stabilität, die prothetisch perfekte Position und damit für den funktionellen Langzeiterfolg und die Ästhetik entscheidend. Um einem Knochenverlust vorzubeugen, werden Maßnahmen nach der Zahnextraktion ergriffen, die die Knochenheilung beeinflussen. Die Idee dahinter ist, die resorptiven Vorgänge beim Umbau der Alveole zu reduzieren.
Die Messung mit einer skalierten Parodontalsonde ist ein rein klinisches Messverfahren zur quantitativen Bestimmung des horizontalen und vertikalen Knochenabbaus. Dabei werden zum Zeitpunkt der Zahnextraktion und der Implantation die Breite und die Höhe der Alveole an definierten Strecken gemessen diese.
Qualitative Bestimmung der Veränderungen des Knochens - Knochendichtemessung
Da ARP-Maßnahmen nicht nur die Quantität des Knochens verändern, sondern potentiell auch die Qualität des Knochens, werden weitere Untersuchungsmethoden benötigt. Neben den metrischen Bestimmungen des Knochenniveaus vor und nach den ARP-Maßnahmen wird auch die sich verändernde Knochendichte gemessen. Die Auswertung von DVT-Aufnahmen hinsichtlich der radiologische bestimmten Knochendichte wird als Verfahren zur Beurteilung von ARP-Maßnahmen eingeführt.
Primärstabilität
Die Primärstabilität eines Implantats gilt als Hinweis auf die Knochenqualität. Verschiedene Autoren fanden eine Korrelation zwischen einer hohen Primärstabilität und einer implantologisch guten Knochenqualität. Die primäre Stabilität eines Implantates gilt daher als einer der prognostischen Hauptfaktoren bei Beurteilung einer Implantatinsertion. Die Primärstabilität dient damit auch als Parameter für die Beurteilung von ARP-Maßnahmen. Anschließend wurde die Korrelation zwischen der Primärstabilität und der radiologisch bestimmten Knochendichte bestimmt.
Schlussfolgerungen
Die Bestimmung der Knochenqualität mit DVT-Aufnahmen zeigt eine gute Reliabilität und Validität. Es bestanden keine signifikanten Korrelationen zwischen der radiologisch bestimmten Knochendichte und der Primärstabilität der Implantate. Die deskriptiven Daten zeigten jedoch nach apikal ansteigende Werten der Knochendichte und der Primärstabilität.
Anhand mehrerer Patientenfälle soll ein strukturierter digitaler Workflow in der Zusammenarbeit zwischen zahnärztlicher Praxis und zahntechnischem Labor aufgezeigt werden.
Die konsequente Anwendung digitaler Verfahren und spezieller Materialien die für diese Arbeitsweise optimiert sind, lassen funktionell und ästhetisch hochwertige Arbeiten zu wirtschaftlich interessanten Bedingungen zu. Auch komplexe Fälle aus der konventionellen und implantatgetragenen Prothetik können schematisiert durchgeführt werden.
An Beispielen soll dieser Workflow unter besonderer Beachtung monolytischer multilayer Werkstoffe aus Zirkon vorgestellt werden.
Dr. Jörg Schröder
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1982 - 1988 Studium der Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin
1988 - 1992 Tätigkeit in freier Praxis
1993 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin
2003 Intensive Fortbildung auf dem Gebiet der Endodontie
2005 Behandlungsschwerpunkt Endodontie, Überweisertätigkeit
2005 Nationale und internationale Referententätigkeit
2006 Certified Member ESE (European Society of Endodontology)
2007 - 2009 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontie
2009 Gründungsmitglied des Blogs "Wurzelspitze"
2012 Fellow International College of Dentists (ICD)
2013 Endodontologische Privatpraxis
Samstag, 10.11.2018, 09:40 - 10:20
Endodontische Komplikationen beherrschen, Misserfolge vermeiden
Dr. Dr. Gundolf Schüttfort
Frankfurt, Deutschland

Lebenslauf:
2003 Staatsexamen und Approbation (Zahnmedizin) an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt
2008 Doktor (Zahnmedizin)
2009 Staatsexamen und Approbation (Humanmedizin) an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt
2010 - 2015 Spezialist für Innere Medizin an der J.W. Goethe-Universität-Frankfurt
2015 - 2016 Spezialist für Infektionskrankheiten an der J.W. Goethe-Universität-Frankfurt
2016 Doktor (Humanmedizin)
Der Vortrag zum Thema: HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln von Herrn Dr. Gundolf Schüttfort beschäftigt sich damit ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer frühen HIV Testung und Therapie zu schaffen. Es gibt immer noch ca. 12.000 HIV Patienten in Deutschland, die nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit potentiell den Virus übertragen können. Die WHO hat für 2030 das Ziel formuliert die AIDS Epidemie zu beenden. Bis zum Jahr 2020 sollten 90% der HIV-Infizierten weltweit diagnostiziert sein, 90% der diagnostizierten Patienten antiretroviral behandelt und 90% der Therapierten virologisch supprimiert sein. Deutschland liegt hier noch unter den Zielen. 1/3 der Patienten gehört zu den " late presentern", diejenigen Patienten, die erst sehr spät behandelt werden und nur noch eine geringe Zahl an Helferzellen haben und/oder eine AIDS Erkrankung haben.
Herr Dr. Schüttfort wird diese Hintergründe und die Wichtigkeit der richtigen Erkennung von HIV und der frühzeitigen Therapie hervorheben.
Im Anschluss wird Frau Dr. Oksana Petruchin aus Ihrer zahnärztlichen Praxis anhand von Patientenkasuistiken berichten, wie man bestimmte Indikatorerkrankungen erkennen kann und wie sie damit umgeht.
Der Vortrag zum Thema: HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln von Herrn Dr. Gundolf Schüttfort beschäftigt sich damit ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer frühen HIV Testung und Therapie zu schaffen. Es gibt immer noch ca. 12.000 HIV Patienten in Deutschland, die nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit potentiell den Virus übertragen können. Die WHO hat für 2030 das Ziel formuliert die AIDS Epidemie zu beenden. Bis zum Jahr 2020 sollten 90% der HIV-Infizierten weltweit diagnostiziert sein, 90% der diagnostizierten Patienten antiretroviral behandelt und 90% der Therapierten virologisch supprimiert sein. Deutschland liegt hier noch unter den Zielen. 1/3 der Patienten gehört zu den " late presentern", diejenigen Patienten, die erst sehr spät behandelt werden und nur noch eine geringe Zahl an Helferzellen haben und/oder eine AIDS Erkrankung haben.
Herr Dr. Schüttfort wird diese Hintergründe und die Wichtigkeit der richtigen Erkennung von HIV und der frühzeitigen Therapie hervorheben.
Im Anschluss wird Frau Dr. Oksana Petruchin aus Ihrer zahnärztlichen Praxis anhand von Patientenkasuistiken berichten, wie man bestimmte Indikatorerkrankungen erkennen kann und wie sie damit umgeht.
Prof. Dr. Frank Schwarz
Frankfurt, Deutschland

Lebenslauf:
Frank Schwarz studierte Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes. Nach seinen Weiterbildungsstationen an der dortigen Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung und der Klinik und Poliklinik für MKG Chirurgie der LMU München arbeitete er zuletzt als Universitätsprofessor für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen in der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf.
Neben dem André Schröder Research Prize (2007) erhielt er 2012 den Miller Preis - die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie 2017 den international renommierten Jan Lindhe Award der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg.
Er erhielt zahlreiche Rufe an internationale Universitäten wie z.B. die New York University und die Hong Kong University.
Seit Februar 2018 arbeitet er als Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Carolinum der Goethe Universität in Frankfurt am Main.
Während die perimplantäre Mukositis reversibel therapiert werden kann, gestaltet sich die Therapie der Periimplantitis häufig komplexer.
Adjuvante Therapieverfahren können die größte klinische Effektivität der nichtchirurgischen Therapie, insbesondere bei initialen Läsionen, verbessern. Refraktäre oder fortgeschrittene Läsionen sind derzeit jedoch nur durch chirurgische Therapieverfahren zu kontrollieren. Chirurgisch augmentative Maßnahmen zeigen hierbei die größte klinische Effektivität.

In der geplanten Live OP soll eine chirurgische Kombinationstherapie bei einer fortgeschrittenen Periimplantitis in der ästhetischen Zone dargestellt werden. Das chirurgische Protokoll beinhaltet die nachfolgenden Komponenten:

• Dekontamination
• Implantatplastik im Bereich vestibulärer/ oral Dehiszenzen sowie bei suprakrestalen Komponenten >1 mm
• Augmentation intraossärer Defektkomponenten + Membrantechnik
• Simultane Volumenaugmentation (Bindegewebstransplantat oder Kollagenmatrix) zur Prävention postoperativer mukosaler Rezessionen
• Lappen-/ Nahttechniken
PD Dr. Falk Schwendicke
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
2009 Promotion Thema: Peptidische Inhibitoren einer Filarienchitinase - Auffindung und Charakterisierung Institut für Biochemie, Charité - Universitätsmedizin Berlin
2009 - 2012 Zahnarzt, Banbury, Oxfordshire, Vereinigtes Königreich
2012 - 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2013 Ernennung zum Oberarzt, Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin
2014 David Sackett Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin
2014 - 2017 Schatzmeister, Network for Evidence-Based Dentistry, International Association for Dental Research
2015 Editorial Board des Journal of Dental Research
2015 Editorial Board des International Journal for Dental Hygiene
2015 Lehrbefugnis und Venia Legendi für das Fach Zahnmedizin
2015 Stellvertretender Abteilungsleiter, Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin
2015 Master of Dental Public Health, University of Manchester
2015 IADR Lion Award
2016 Visiting Professor, University of Otago, Neuseeland
2016 Sprecher des Fachbereichs Zahnmedizin, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin
2016 Erster stellvertretender Vorsitzender, Arbeitskreis Epidemiology, Public Health und Versorgungsforschung der DGZMK
2017 Editorial Board Community Dentistry Oral Epidemiology
Freitag, 09.11.2018, 15:45 - 16:00
Morbiditätsentwicklung in Erwachsenen und Senioren: Karies und Zahnverluste
ZTM Clemens Schwerin
München, Deutschland

Lebenslauf:
Magister: ZTM Clemens Schwerin, Betriebswirt HWK Tätigkeit: Mitarbeiter LMU München, Dozent Meisterschule Hamburg Nach dem Abschluss der Fachoberschule für Wirtschaft fasste Clemens Schwerin den Entschluss dem Beispiel seines Vaters zu folgen und das Handwerk des Zahntechnikers zu erlernen. Er absolvierte nach seiner Ausbildung auch das Curriculum CAD/CAM an der Universität München. Angetrieben von dem Ziel ein zahntechnisches Gesamtverständnis zu erreichen, trat er in die Dienste des Dentallabors Steger in Südtirol. Hier traf er auch auf seinen Mentor Enrico Steger und konnte sein zahntechnisches Wissen vertiefen und dies als Ausbilder der Zirkonzahn Schule direkt weitergeben. Im Jahr 2015 schloss Clemens die Meisterprüfung unter dem prägenden Einfluss von Jürgen Mehlert ab. 2016 erreichte er mit dem Betriebswirt nach der Handwerksordnung die höchste Ausbildung des deutschen Handwerkes. Berufliche neue Lernfelder erschließen sich ihm momentan an der LMU München an der Seite des Laborleiters Josef Schweiger, und als Dozent der Meisterschule Hamburg.
Degree: Master Dental Technician (ZTM), graduated in Business Administration of the Hamburg Chamber of Crafts (Betriebswirt HWK) Current position: working as a Master Dental Technician for the Ludwig Maximilian University (LMU) of Munich, Lecturer for the Master Dental Technician Degree of the Hamburg Chamber of Crafts at the Elbcampus Following his studies at the Technical Secondary School, Clemens Schwerin decided to follow in his father's footsteps and started his apprenticeship as a Dental Technician. Shortly after, he chose to specialize and attended the CAD/CAM Curriculum Course at the LMU University of Munich to better combine the digital competences to the classic trade. Moved by the desire to gain an overall understanding of the dental technician processes and a digital in-depth knowledge, he then joined the renowned Laboratory "Dental Steger" in South Tyrol, where he started to work closely with and benefit from Enrico Steger's long experience in dental technology. Beside his work as a Dental Technician, Clemens discovered in Italy his passion for adult professional training as a lecturer for Zirkonzahn, giving numerous courses and conferences worldwide. In 2015, he returned to Germany to complete his Master Dental Technician Degree at the Elbcampus in Hamburg under the leadership of Jürgen Mehlert, as well as a Business Administration Degree, currently the German highest Degree for Craftsmen. Clemens is now working in Munich at the LMU University Dental Laboratory led by Josef Schweiger but he regularly goes back to his former school as a Lecturer for the Master Dental Technician Degree of the Hamburg Chamber of Crafts.
Zusammenfassung:
In meinem Vortrag möchte ich Ihnen einen effizienten digital & analogen Workflow aufzeigen. Unter Einbeziehung der 3-D-Drucktechnologie in der Planungsphase, soll eine alltagsbewährte, frästechnisch hergestellte anatomische Schiene aus zahnfarbenem Polycarbonat hergestellt werden. Ziel ist es, auf einfache und reversible Weise, eine ausgedehnte provisorische Phase zu gewährleisten und somit die notwendige Implantation des jungen Patienten zu verzögern. Für die spätere vollkeramische Versorgung hilft dieser Testfahrt, ein vorhersagbares Ergebnis zu erreichen.
Fallpräsentation:
Der 21 jähriger Patient stellte sich nach abgeschlossener kieferorthopädischen Behandlung von multiplen Nichtanlagen vor. Sein Wunsch war eine möglichst zeitnah und ästhetisch ansprechende Wiederherstellung der Kaufunktion. Im Team konnten wir einen erprobten Workflow weiterentwickeln: Ein nun digitales Set-up wurde mittels 3-D-Druck hergestellt. Der darauf angefertigte Silikonschlüssel wurde mit Provisorienkunststoff befüllt und in den Patientenmund überführt. Nach erfolgreicher Kontrolle von Funktion, Sprache und Ästhetik konnte eine frästechnisch hergestellte zahnfarbene Mock-up-Schiene aus Polycarbonat eingesetzt werden.
Schwerpunkt:
Um die vielen gewonnenen Informationen einer Planungsphase möglichst Verlustfrei im Team aus Zahnarzt und Zahntechniker zu transportieren, helfen uns eine Vielzahl digitale Werkzeuge weiter. Der Begriff "Workflow 4.0" steht in der Zahnmedizin für Vernetzung und damit für die Weitergabe der am Patienten festgestellten Informationen im Team. Einen in dieser Beziehung einfachen und effizienten Workflow möchte ich Ihnen in diesem Vortrag vorstellen.
Hansmartin Spatzier
Berlin, Deutschland

Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:30
Erfolg oder Misserfolg? - Wie würden Sie entscheiden?
Prof. Dr. Christian Splieth
Deutschland

Lebenslauf:
Prof. Dr. Ch. H. Splieth studierte Zahnmedizin in Göttingen, Leeds/England und Minneapolis/USA, wo er moderne Konzepte der Kariesprophylaxe und Kinderzahnheilkunde kennen lernte. Nach 3 Praxisjahren kehrt 1993 er an die Universität zurück und beschäftigte sich in Greifswald schwerpunktmäßig mit den Bereichen Kariologie, Prävention und Kinderzahnheilkunde. Die eigenen Arbeiten wurden durch ein Forschungsstipendium und Austauschprogramme mit Schweden, Dänemark und Finnland vertieft, die langjährige Erfahrungen in der Umsetzung von Prophylaxe aufweisen. Prof. Splieth erhielt zahlreiche wissenschaftliche Preise zur Kariesprävention und - therapie. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher wie z. B. "Professionelle Prävention - Zahnärztliche Prophylaxe für alle Altersgruppen", "Kinderzahnheilkunde in der Praxis", "Non- und Minimalinvasive Kariestherapie" und "Revolutions in Pediatric Dentistry". Im April 2004 erfolgte die Ernennung zum Professor für Kinderzahnheilkunde und Prävention an der Universität Kiel. Seit Dezember 2004 leitet er die Abteilung für Zahnmedizinische Prävention und Kinderzahnheilkunde der Universität Greifswald. Seit März 2013 ist Prof. Splieth Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde.
Samstag, 10.11.2018, 11:10 - 11:50
Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung - Auch der Zahnarzt ist gefordert
PD Dr. Dr. Bernd Stadlinger
Zürich, Schweiz

Samstag, 10.11.2018, 14:20 - 14:55
Kommunikation der Zellen - Periimplantitis und Prävention
ZÄ Sabine Steding
Hannover, Deutschland

Lebenslauf:
1997 Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
1998 niedergelassen in eigener Praxis in Hannover, Bödekerstraße
2003 Mitglied im Vorstand des Vereins der Kieferorthopäden Hannover
2005 Mitglied im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen
2005 - 2012 Mitglied im Ausschuss für die Belange der Zahnärztinnen (BZÄK)
2009 niedergelassen in eigener Praxis in Bissendorf/Wedemark (Zweit-praxis)
2011 Stellvertretende Landesvorsitzende BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e.V.) Niedersachsen
2013 Vorsitzende des Ausschusses Familie, Beruf und Praxismanagement der BZÄK
2013 Mitglied in Vorstand der IKG (Initiative Kiefergesundheit e. V.)
2014 Mitglied im Bundesvorstand des BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e. V.)
Samstag, 10.11.2018, 14:00 - 14:10
Begrüßung & Eröffnung

T
Dr. Giorgio Tabanella DDS, MS
Rom, Italien

Lebenslauf:
Dr. Tabanella is a Diplomate of the American Board of Periodontology and active member of the Italian Academy of Esthetic Dentistry. He graduated from the University of Southern California-Los Angeles-USA where he obtained the Certificate in Periodontics as well as the Master of Science in Craniofacial Biology. He has been awarded "Outstanding Periodontal Graduate Student Research in Surgery and Implantology" by the California Society of Periodontists for his study on bone remodeling. He is the scientific coordinator of the International Implant Conference, director of O.R.E.C.-Oral Reconstruction and Education Center (WWW.TABANELLAOREC.COM), and reviewer and author of original articles published in peer-reviewed journals. Dr. Tabanella lectures in Europe, Asia, Middle East, South Africa as well as in the US on implant and periodontal surgery, aesthetic management in dental implantology and periodontal therapy, peri-implant bone remodeling, soft and hard tissue reconstruction around natural teeth and implants as well as the re-treatment of failures. His research focuses on tissue regeneration and augmentation with different bone and soft graft materials, peri-implant and dental bone loss, novel protocols for the repair of ailing dental implants. He maintains a private practice in Rome (Italy) where he also holds advanced courses and live surgeries on tissue regeneration and re-treatment of implant failures for a limited numbers of participants.
Iatrogenic conditions which results from medical errors are dramatically increasing. However no specialty is focusing on this topic. The decision whether a retreatment should be performed is ideally driven by update evidence-based information but also by educational background, periodontist clinical experience, access to technology, patient and site's risk assessment, predictors of disease, economic aspects, probabilities and uncertainties of treatment outcome as well as longterm stability of the results. Retreating these "special clinical cases" requires passion, ethics, and the willpower of helping patients who presents with very high expectations and exacting psychological aspects. Variables such as periodontal biotype, biological and anatomical potential for tissue regeneration and the nature of the underlying osseous architecture surrounding the ailing teeth or endosseous implants will influence the clinical decision-making to achieve optimal "biomimetic" results. Novel protocols, techniques, instruments and materials were developed to retreat these type of patients: patients with no room for error.
Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Kassel, Deutschland

Samstag, 10.11.2018, 14:20 - 14:55
Kommunikation der Zellen - Periimplantitis und Prävention

W
Prof. Dr. Michael Walter
Dresden, Deutschland

Lebenslauf:
1975 - 1980 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1980 - 1985 Assistent an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin
1982 Promotion
1985 - 1993 Oberarzt an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin
1991 Habilitation
1992 Gastaufenthalt am Karolinska-Institut Huddinge / Stockholm
seit 1994 Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der Technischen Universität Dresden
1997 - 2003 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Forschungsverbundes Public Health Sachsen
2003 Gastprofessor an der University of Alberta (Edmonton, Kanada)
2007 - 2013 Studiendekan Zahnmedizin an der Technischen Universität Dresden
2008 - 2012 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro)
2009 - 2011 Geschäftsführender Direktor des Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Technischen Universität Dresden
seit 2013 Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
Freitag, 09.11.2018, 08:30 - 09:00
Kongresseröffnung
Samstag, 10.11.2018, 16:40 - 16:45
Verabschiedung und Ausblick 2019
PD Dr. Dietmar Weng
Starnberg, Deutschland

Lebenslauf:
Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng arbeitete nach seinem Studium in Marburg von 1994 bis 1996 in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Universität Freiburg als Assistenzzahnarzt. Anschließend verbrachte er einen zweijährigen Forschungsaufenthalt mit den Schwerpunkten Implantologie und geführte Knochenregeneration an der University of Texas at Houston, Department of Periodontics. Von 1998 bis 2004 war er als Oberarzt in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg tätig. Seit 2009 kooperiert er als Gastzahnarzt mit der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und hat dort 2011 habilitiert. Neben konventioneller festsitzender und herausnehmbarer Prothetik beschäftigt er sich in erster Linie mit der chirurgischen und prothetischen Versorgung implantatgetragenen Zahnersatzes und der Weichgewebeästhetik. Zu diesen Themen wurden von ihm zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge präsentiert. PD Dr. Weng ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften und Redaktionsmitglied der Quintessenz-Zeitschrift "Implantologie". Seit 2004 ist er in einer Gemeinschaftspraxis in Starnberg mit den Schwerpunkten Implantologie und Parodontologie niedergelassen. Seit 2013 ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).
Samstag, 10.11.2018, 10:00 - 10:30
Begrüßung/Moderation
Prof. Dr. Hans-Jürgen Wenz
Kiel, Deutschland

Donnerstag, 08.11.2018, 14:00 - 14:10
Begrüßung durch den AKWLZ-Vorstand
Karl Frederick Wilms
Aachen

Die Rekonstituierung der DGZMK im Jahr 1949 bedeutete nicht nur eine wissenschaftliche Renaissance, sondern zugleich einen berufs- und personalpolitischen Neubeginn. Sie fiel zeitlich zusammen mit der von den Allierten initiierten "Entnazifizierung" Deutschlands. Doch welche Rolle maß die neue DGZMK-Führung der politischen Vergangenheit ihrer Mitglieder bei? Welche Persönlichkeiten wurden zu DGZMK-Präsidenten gewählt und welche wurden unter den ersten fünf Nachkriegspräsidenten mit einer Ehrenmitgliedschaft oder der Hermann-Euler Medaille bedacht?
Ebendiesen Fragen geht der Vortrag anhand von archivalischen und gedruckten Primärquellen und der einschlägigen Sekundärliteratur nach. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei zum einen die DGZMK-Vorsitzenden Hermann Euler, Hermann Wolf, Ewald Harndt, Gerhard Steinhardt und Eugen Fröhlich, die allesamt das "Dritte Reich" als praktizierende Zahnärzte durchlebt hatten, und zum anderen die Gruppe der Zahnärzte, die unter deren Ägide mit einer Ehrenpräsidentschaft (n = 1), einer Ehrenmitgliedschaft (n = 24) oder aber einer Hermann-Euler-Medaille (n= 40) bedacht wurden.
Die Analyse zeigt, dass die Rolle der betreffenden Personen im "Dritten Reich" im Nachkriegsdeutschland weder bei der Präsidentenwahl noch bei der Auszeichnung von DGZMK-Mitgliedern eine nennenswerte Rolle gespielt hat. Am Ende stehen einige kurzgefasste Schlussfolgerungen aus historischer und normativer Sicht.
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
Deutschland

Lebenslauf:
Johann-Dietrich ("Jan") Wörner trat am 1. Juli 2015 sein Amt als ESA-Generaldirektor an.
Er war zuvor von März 2007 bis Juni 2015 Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Wörner wurde 1954 in Kassel geboren. Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Jahr 1985 promovierte, arbeitete Wörner bis 1990 im Ingenieurbüro König und Heunisch. 1982 ging er im Rahmen seines Studiums für einen Forschungsaufenthalt zum Thema Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken für ein Jahr nach Japan.
1990 kehrte Wörner zur Technischen Hochschule Darmstadt zurück, wo er zum Professor für Bauingenieurwesen ernannt wurde und die Leitung der Prüf- und Versuchsanstalt übernahm. Bevor er 1995 zum Präsidenten der TU Darmstadt gewählt wurde, war er Dekan des neuen Fachbereichs Bauingenieurwesen. Er leitete die Geschicke der Universität von 1995 bis 2007 und führte sie als eine der ersten in Deutschland in die Autonomie.
Wörner wurde mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen, wie z. B. dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule Darmstadt für "Hervorragende wissenschaftliche Leistungen", geehrt. Außerdem wurde er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften berufen und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und des Konvents für Technikwissenschaften acatech.
Des Weiteren erhielt Wörner die Ehrendoktorwürde der New York State University in Buffalo (USA), der Technischen Universitäten von Bukarest (Rumänien) und Ulan Bator (Mongolei), der Universität St. Petersburg für Wirtschaft und Finanzen (Russland) und der École Centrale de Lyon (Frankreich). Er ist Träger des Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Auszeichnung wurden seine Verdienste um den Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland sowie sein kontinuierlicher Einsatz für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den "MINT-Fächern" Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt. Er ist außerdem Ritter der französischen Ehrenlegion.
Wörner war Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und außerdem Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Aufsichtsratsgremien, Beiräten und Kuratorien. Er war Mitglied des Hochschulrates der École Centrale de Paris und der École Centrale de Lyon, der TU Berlin, des Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sowie mehrerer anderer Aufsichtsgremien, wie etwa von Schenck, Röhm, Bilfinger & Berger sowie beim TÜV, um nur einige zu nennen.
Ferner war er von der Bundesregierung in die "Projektgruppe Energiepolitisches Programm" (PEPP) berufen worden.
Vor seiner Ernennung zum ESA-Generaldirektor war Wörner von 2007 bis 2015 Leiter der deutschen Delegation in der ESA und von 2012 bis 2014 Vorsitzender des ESA-Rats.
Die Raumfahrt lebt heute in besonderem Maße von der Kooperation. Keine der ESA-Wissenschaftsmissionen wird ohne internationale Beteiligung durchgeführt, die Ergebnisse werden weltweit zur Verfügung gestellt.
Einen besonderen Punkt stellte die astronautische Raumfahrt dar. Hier ist die Kooperation unmittelbar lebenswichtig. Die Anforderungen an die Astronauten lauten demnach auch neben der fachlichen und gesundheitlichen Eignung insbesondere "Teamfähigkeit". Damit ist gemeint: Bereitschaft, in einem Team zusammen nach Lösungen zu suchen, Bereitschaft, den klaren Anweisungen des Teamleiters zu folgen und auch die Bereitschaft, Teamleitung zu übernehmen,
Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Teamfähigkeiten ist eine Voraussetzungen, die im Auswahlverfahren festgestellt werden muss.
Erfolg und Misserfolg liegen bei der Raumfahrt immer dicht beeinander, da man sich häufig auf völlig neue Gebiete vorwagt. Ein rationaler Ansatz zur Risikoabwägung und zur Risikobewältigung ist daher von besonderem Wert.
Birgit Wolff
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
seit 1988 Agentur Dental Relations / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Zahnmedizin in Wissenschaft und Praxis, externe Pressestelle für wissenschaftliche Fachgesellschaften, Berufsverbände und gemeinnützige Organisationen im Bereich der Zahnmedizin
seit 2007 Gründerin und Leiterin des deutschen Zahnärztinnenverbandes Dentista e.V.
Samstag, 10.11.2018, 15:20 - 16:00
Familiengründung und Zahnarztpraxis: Fragen und Antworten aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht
PD Dr. Anne Wolowski
Münster, Deutschland

Lebenslauf:
1992 Zahnärztliche Leitung des Bereiches Psychosomatik und Psychopathologie in der Zahnheilkunde.
seit 1994 Oberärztin der Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien.
1997 Hospitation im Orofacial Pain Center der Tufts University Boston
2006 1. Vorsitzende des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde, weiterhin Mitglied der wiss. Beiräte der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie, der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift, des Journals "Craniomandibuläre Dysfunktion", und der Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft e.V.,.
2007 Zertifikat der ADEE für "Excellence in Dental Education"
2011 Walther-Engel-Preis der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg in Trägerschaft der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe und Forschungsaufenthalt an der University of Minnesota
2012 Leitung der speziellen Sprechstunde für CMD
2013 Über 100 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und in Form von Buchbeiträgen, Mitherausgeber von 2 Büchern.
Nach fünf Jahren Laufzeit war im März 2017 die Aktualisierung der AWMF-Leitlinie zum "Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden" notwendig. Eine direkt offensichtliche Änderung ist die Vereinfachung des Titels in "Funktionelle Körperbeschwerden". Diese Form der Körperbeschwerden sind unabhängig von Versorgungsstufe und Fachausrichtung Anlass für 20% aller Arztbesuche. Damit besteht auch für die Zahnmedizin eine hohe Relevanz. Ziel der Leitlinie war es fächerübergreifend auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche und eines besonders breit und sorgfältig ermittelten Expertenkonsens die Gemeinsamkeiten betroffener Patienten herauszuarbeiten und eine Vereinheitlichung der Terminologie bezüglich Therapie und Diagnostik umzusetzen, um "Behandlern praktikable und verständliche Begriffe an die Hand zu geben, damit Patienten nicht mit einem "Ich kann bei Ihnen nichts finden" nach Hause geschickt werden müssen." Für die Zahnmedizin relevante Ergebnisse dieser Arbeit sowie der "Umgang" mit der Leitlinie werden vorgestellt.
Sylvia Wuttig
Eppelheim, Deutschland

Lebenslauf:
Sylvia Wuttig ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der DAISY Akademie+Verlag GmbH. Das innovative Unternehmen schreibt seit über 30 Jahren Erfolgsgeschichte. Dentale-Abrechnungs-Informations-SYsteme (DAISY) und die Online-Fortbildung per DAISY-TV haben Sylvia Wuttig ein bundesweites Renommee gebracht. Mehr als 100.000 Praxisinhaber und deren Mitarbeiterinnen wurden von ihr und ihrem Team in allen Bereichen der Abrechnung geschult. Beratende Tätigkeiten, Vorträge und Seminare u.a. für verschiedene KZVen, Zahnärztekammern, IUZ, Schulen, Institute, Arbeitskreise, Rechenzentren, Krankenkassen, Zahntechnische Labors und EDV-Firmen gehören ebenfalls zu ihren Aktivitäten. Sie ist Mitglied der Prüfungskommission der Landeszahnärztekammer Sachsen für die Prüfung zur ZMV. Sylvia Wuttig ist u.a. auch ZMF und akkreditierte Team Design-Trainerin und -Beraterin. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat sie einen offiziellen Lehrauftrag zum Thema "Abrechnung/Gebührenordnung" für Studenten der Zahnheilkunde.
Freitag, 09.11.2018, 14:00 - 16:00
WS 09 | Fehler und Regresse vermeiden bei der Abrechnung Parodontologischen und chirurgischen Leistungen - Tipps für den Praxisalltag
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